Allgemeine Berichte | 05.07.2016

Große Koblenzer Karnevalsgesellschaft verleiht Moddersprochpreis

Petra Engel - ein Kind der Altstadt und Schängel mit Leib und Seele

Petra Engel erhält den begehrten Moddersprochpreis.privat

Koblenz. Der begehrte Moddersprochpreis wird in diesem Jahr an Petra Engel, die bekannte und beliebte Obermöhn der Wallersheimer Fidele Mädcher, verliehen. Engel ist ein Kind der Altstadt und Schängel mit Leib und Seele. Sie erblickte im Mai 1958 im Marienhof das Licht der Welt, als Tochter von Helga und Heinrich Hoffmann. Die Hoffmanns waren bekannte Altstädter Wirtsleute und führten die beliebte Kneipe „Zur Motz Eck“.

Engel besuchte die Grundschule St. Kastor und den Hort von Liebfrauen. Schon damals war sie in Vereinen aktiv, unter anderem bei der Kastorgässer Kirmesgesellschaft. Mit 20 Jahren heiratete sie, ihre Tochter Sandra wurde geboren. Zwei Jahre später kam Sohn Marco zur Welt. Die Kinder engagierten sich zunächst in der Pfarrei St. Kastor. Bis 1996 lebte Engel in der Gemüsegasse.

Dort kam auch die Idee auf, mal ein Kinderaltstadtfest zu organisieren. Mit einigen anderen Eltern wurde der Plan umgesetzt, das Fest wurde ein voller Erfolg. Die Krombier aus der Altstadt, Rolli Diell, stand ihr dabei ebenfalls helfend zur Seite. 1996 zog sie auf die Karthause und wurde selbst Wirtin, zusammen mit ihrem Lebensgefährten. Hier entstand der Kontakt zu der Karnevalsgesellschaft Grün-Weiß Kowelenzer Schängelcher.

Petra Engel und Tochter Sandra übernahmen Posten im Vorstand der Gesellschaft, im Jahr 2004 wurde Sandra Confluentia der Stadt Koblenz zusammen mit Prinz Kurt. Bereits im Jahr 2000 war die Familie nach Wallersheim gezogen, weil sie dort ein Eigenheim gebaut hatte.

Schnell fasste die Familie Fuß im Dorfgeschehen und nahm gern an den vielen Festen teil. 2007 wurde Engel zur Kirmespräsidentin der Kirmesgesellschaft St. Bernhard gewählt. Mit viel Spaß und Freude übte sie dieses Amt aus.

Im Jahre 2008 wurde die Frage an sie gestellt, ob sie den Posten der Obermöhn der Fidele Mädcher von der beliebten Hedwig Goldberg übernehmen möchte. Dieses Amt hat sie bis heute inne und hat den Verein zu einem der größten Möhnenvereine von Koblenz gemacht. Mit voller Stolz sagt sie immer: „Meine Möhnen sind die Schönsten von Kowelenz.“

Mit viel Leidenschaft und großem Engagement steht sie bei den Sitzungen auf der Bühne. Jeder Besucher merkt, mit wie viel Herzblut sie bei der Sache ist. Dabei betont sie aber auch immer, dass der wichtigste Teil ihres Lebens die Familie ist. Ihr großer Stolz sind ihre beiden Enkel Lena (selbst bei den Möhnen schon aktiv) und Estelle.

Nach der Familie kommt ihre Liebe zur Heimatstadt Koblenz, deren Menschen und der Kowelenzer Moddersproch, die sie aus tiefster Überzeugung spricht. Deshalb sah es die Große Koblenzer Karnevalsgesellschaft als eindeutig erwiesen an, dass Engel eine hervorragende Vertreterin der Moddersproch und sie eine würdige Preisträgerin ist.

Die Verleihung des Moddersprochpreises findet im Rahmen des Altstadtfests am Freitag, 8. Juli, um 16.30 Uhr auf dem Platz der „Großen“ an der Liebfrauenkirche „onner dä Zwiwwelstärm“ statt. Laudator ist der ehemalige Altstädter Brunnenmeister und GKKG-Ehrenmitglied Manfred Gniffke. Danach gibt es noch einen kleinen Umzug mit der Preisträgerin durch die Altstadt.

Petra Engel erhält den begehrten Moddersprochpreis.Foto: privat

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