Kaiserehepaar Arenz schießt in zwei verschiedenen Vereinen
Petra für Rheinbach und Rainer für Meckenheim
Meckenheim. Als Petra Arenz vor einigen Jahren aufgrund ihres jungen Alters noch nicht berechtigt war an den Rundenwettkämpfen für ihren Heimatverein St. Sebastianus Schützenbruderschaft Meckenheim zu schießen, entwickelte sich in Meckenheim eine sehr starke Mannschaft, die 2017 in der höchsten Klasse des Diözesanverbandes Meister wurde. Als Petra dann das Alter erreichte um an den Rundenwettkämpfen teilnehmen zu dürfen, wollte sie niemand aus der Mannschaft ihres Heimatvereins Meckenheim und ihres Ehemannes Reiner verdrängen und meldete sich bei den Rheinbacher Schützen an. Sie entwickelte sich inzwischen zu einer Spitzenschützin. Ihr Herz schlägt für Meckenheim, doch als es zum Rundenwettkampf St. Sebastianus Schützenbruderschaft Meckenheim gegen St. Sebastianus und St. Hubertus Rheinbach kam, kämpfte sie um jeden Ring und es fehlte ihr nur ein Ring um ihren Ehemann Reiner zu besiegen, doch freuen konnte sie sich, weil sie mit ihrer Mannschaft Rheinbach das „Städteduell“ in der Diözesanklasse gewann. Die Meckenheimer und Rheinbacher Schützenvereine sind sehr freundschaftlich miteinander verbunden und feiern viele Feste gemeinsam. Beide Mannschaften freuen sich schon auf den Rückkampf, der im Herbst in Rheinbach stattfindet. Die Tagesbestleistung erzielte Ferdi Lohmüller mit 295 von 300 Ringen. Das Mannschaftsergebnis: Meckenheim 1159 Ringe – Rheinbach 1163 Ringe
Einzelergebnisse: Meckenheim: Reiner Arenz 294 Ringe, Michael Hilbig 292 Ringe, Eckehard Haffner 288 Ringe, Jutta Bosse 285 Ringe, Manfred Fischer 281 Ringe und Karl-Ferdinand John 277 Ringe. Rheinbach: Ferdi Lohmüller 295 Ringe, Petra Arenz 293 Ringe, Dieter Schulz 288 Ringe, Horst Becker 287 Ringe, Hartmut Schenk 287 Ringe und Stephen Gasse 285 Ringe.
