Allgemeine Berichte | 31.05.2019

Oberbieberer Pfadfinder der Deutschen Pfadfinderschaft Sankt Georg

Pfadfinder schenken der Öffentlichkeit ersten Barfußpfad

Geschafft: Einige der Pfadfinder stellen sich zum Erinnerungsfoto vor ihrem Gemeinschaftswerk aus.Foto: privat

Oberbieber. Die Oberbieberer Pfadfinder der Deutschen Pfadfinderschaft Sankt Georg (dpsg) haben auf dem Spielplatz „Schauinsland“ einen großen Barfußpfad angelegt und der Öffentlichkeit übergeben. Auf 15 großen Feldern kann man nun über die Fußreflexzonen ganz unterschiedliche Tast-Erfahrungen sammeln. Die Anlage ist so angelegt, dass sowohl Kinder als auch Erwachsene die Anlage mit Blick auf Ober- und Niederbieber sowie Torney nutzen können. Die Aktion führten die Pfadfinder im Rahmen der bundesweiten Sozialaktion„72-Stunden-Aktion“ des Bundes der deutschen katholischen Jugend „Lasst uns was bewegen in 72 Stunden“ durch. Unter diesem Schlagwort geht es um Maßnahmen, mit denen Verbesserungen oder Verschönerungen im eigenen Umfeld in einem Zeitraum von maximal 72 Stunden in gemeinsamer Anstrengung umgesetzt werden. Zum Start der Aktion am Donnerstag, 23. Mai, überreichte um 17.07 Uhr Jugendpfarrer Martin Laskewitz der Umschlag mit den Aufgaben an die Pfadfinder. Die Aufgaben: Einen Barfußpfad mit 14 Feldern einrichten, daneben eine Bienenwiese einrichten und Werbemaßnahmen dazu durchführen. Sofort ging es mit zahlreichen Unterstützern los: Ein Neuwieder Baumaschinen-Verleiher stellte einen Minibagger zur Verfügung, mit der das Erdreich vorbereitet wurde. Bauholz für die Rahmen der einzelnen Fächer kam als Spende von einem Holzhändler in Niederbieber. Von einem Hersteller von Blumenerde aus Kobern-Gondorf wurde kostenlos Füllmaterial ebenso geliefert wie Absperrmaterial und ein Stromaggregat durch ein Oberbieberer Bauunternehmen. Ein Segendorfer Steinbruch-Unternehmen stellte einen Minibus sowie Material. Ein Segendorfer Landwirtschaftsmarkt spendete Samen und Füllmaterial. Ehrenpfadfinder Thomas Bärtges nahm mit beruflicher Erfahrung aus dem Bausektor die Organisation in die Hände und sprach potenzielle Spender gezielt an. Eine Kiesgrube aus Heimbach-Weis mit Firmensitz in Montabaur stellte Steinmaterial zur Verfügung, ein Baustoffhändler aus Oberbieber sowie ein Landwirtschaftsmarkt aus Niederbieber ebenso. Ein Obstgut aus Torney stattete die fleißigen Kinder und Jugendlichen sogar mit frischen Äpfeln aus, eine Oberbieberer Apotheke spendete Getränke, weitere Verpflegung kam von einem örtlichen Lebensmittelmarkt, einer Bäckerei und einer Metzgerei. Überhaupt sind die Pfadfinder von Unterstützung und Zuspruch überwältigt: Materialspenden kamen von den Oberbieberer Maimädchen und dem CDU-Ortsverein, Ehrenpfadfinder Lothar Heß sowie von vielen Eltern und Nachbarn. Zu den Besuchern seitens der katholischen Organisationen zählten Kaplan Oliver Seis, Vertreter der Diözesanleitung der Deutschen Pfadfinderschaft Sankt Georg und der Fachstelle Plus für Jugendarbeit des Bistums Trier. Und zur kleinen Abschlussfeier mit Segensbitte über die Erbauer, die zukünftigen Nutzer und den ganzen Spielplatz kamen dann viele Gäste aus der Nachbarschaft, vom Pfarrgemeinderat St. Bonifatius, die Oberbieberer Ortsvorsteherin Ingrid Ely-Herbst und als Laudator gar Bürgermeister Michael Mang. Bei dem konnten sich die Pfadfinder für unbürokratische Unterstützung bei der Standortwahl ebenso erkenntlich zeigen, wie beim Vorsitzende des Heimat- und Verschönerungsvereins Rolf Löhmar, der auch nach dem Rechten sah. Die rund 100 Hinweisschilder zur Einweihungsfeier und Einladungszettel hatten die Pfadfinder ebenfalls selbst erstellt und im Ort verteilt. Und um neben dem Blumenbeet noch mehr für die Bienen zu tun, bekamen alle Gäste eine „Blumenbombe“ mit Samen in Blumenerdkugeln in Tischtennisballgröße zum Verteilen im eigenen Garten geschenkt – natürlich auch selbstgebastelt von den Pfadfindern.

Geschafft: Einige der Pfadfinder stellen sich zum Erinnerungsfoto vor ihrem Gemeinschaftswerk aus.Foto: privat

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