Allgemeine Berichte | 14.05.2018

Pfarrei St. Peter und Paul im Kannenbäckerland

Pfarrei im Kannenbäckerland für Umweltschutz ausgezeichnet

Kirche, Kitas und Bildungsangebote sind auf Nachhaltigkeit und Umweltschutz ausgerichtet – Unterstützung für das Umweltteam in der neuen Großpfarrei gesucht

Höhr-Grenzhausen. In der Pfarrei St. Peter und Paul im Kannenbäckerland erhielt der Kirchort Höhr-Grenzhausen zum zweiten Mal seit 2015 das „EMAS-Zertifikat“, die Umweltauszeichnung der Europäischen Union (Eco Management and Audit Scheme). Es bescheinigt mustergültiges ökologisches und ökonomisches Handeln. Ein Umweltmanagementsystem, von Fachleuten des Bistums Limburg erstellt und überwacht, gibt der Pfarrei professionelle Unterstützung bei Aufgaben zur Sicherheit und Gesundheit von Mitarbeitern und allen Mitmenschen. Die abschließende externe Prüfung wurde durch Umweltgutachter der Industrie- und Handelskammer vorgenommen und mit einer Urkunde besiegelt.

Angeregt durch die Enzyklika „Laudato Si“ von Papst Franziskus wird hier katholischer Glaube zur Gewissenssache gemacht: Gott ist der Schöpfer aller Dinge! Er hat uns ein Haus gebaut, das wir pflegen und bewahren müssen, für uns, für unsere Kinder und Kindeskinder und für alle Menschen.

Auch bei vielen kleinen Objekten wurde an den Schutz der Umwelt gedacht. So haben die KiTas St. Paul und St. Peter Waldlehrgänge durchgeführt, Naturspielzeug angeschafft, Bäume gepflanzt statt einer Sonnenschutzmarkise, Hochbeete angelegt, Sonnenkollektoren auf dem Dach und vieles mehr. Eine Jugendgruppe sammelt alte Handys. Die „Eine Welt Gruppe“ verkauft alternative Produkte. Mit der Partnergemeinde Periperi in Brasilien besteht ein vielseitiger Austausch. Die Erwachsenenbildung bietet unter anderem umweltbezogene Themen zur Diskussion.

Eingeschlossen in dieses Umweltprojekt sind die Einrichtungen des Kirchortes Höhr-Grenzhausen, wie Pfarrkirche, Pfarrzentrum, Pfarrbüro und die beiden Kindertagesstätten St. Paul und St. Peter.

Durch Gründung der Großpfarrei verlangt die EMAS-Zertifizierung jedoch künftige Teilnahme aller Kirchorte, was bedeutet, das Umweltmanagementsystem auf die Orte: Baumbach, Breitenau, Hillscheid, Nauort, Ransbach, Sessenbach und Stromberg auszudehnen. Eine Belastung, die der bisherige Umweltbeauftragte und das kleine Umweltteam ohne weitere Helfer nicht erfüllen können. So sucht die Pfarrei Zusammenarbeit mit Menschen – besonders in diesen Orten – denen der Schutz der Umwelt ein Herzensanliegen und dieses Ehrenamt eine sinnvolle Aufgabe ist.

Interessierte melden sich bitte unter Tel.-Nr. 02624/943420. Informationen über benötigten Zeitaufwand und mögliche Arbeitsbereiche folgen bei einer Abendveranstaltung im Pfarrzentrum. Pressemitteilung der

Pfarrei St. Peter und Paul

im Kannenbäckerland

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