Allgemeine Berichte | 09.02.2022

Neue Stelle innerhalb des Evangelischen Dekanats

Pfarrer Maic Zimmermann wechselt von Höhn nach Westerburg

Maic Zimmermann ist ab sofort evangelischer Pfarrer in Westerburg. Foto: Sabine Hammann-Gonschorek

Westerburg. Nach knapp einem dutzend Jahren verlässt der evangelische Pfarrer Maic Zimmermann beruflich den Pfarrbezirk Höhn innerhalb der Evangelischen Kirchengemeinde Bad Marienberg. Der 47-jährige Seelsorger wechselt nach Westerburg. Damit kommt der gebürtige Stahlhofener zurück zu seinen Wurzeln. Er wurde in der Westerburger Schlosskirche getauft, besuchte die Evangelische Kita in der Danziger Straße und später Jungschar und Jugendtreff im pfarrer-ninck-Haus. 1989 wurde von seinem jetzigen Pfarrkollegen Eckehard Brandt konfirmiert. Privat ist Zimmermann seit vier Jahrzehnten in der Stadtkapelle in Westerburg aktiv und spielt in dem Blasorchester Trompete und Flügelhorn. Nun wird der Pfarrer in Westerburg den Jakobus-Bezirk übernehmen, zu dem auch die Orte Brandscheid, Härtlingen, Kaden, Kölbingen, Langenhahn und Rothenbach gehören. Pfarrer Eckehard Brandt ist weiter für den Johannes-Bezirk zuständig. Der Jakobus-Bezirk war vakant seit Pfarrerin Anja Steinke als Schulpfarrerin ans Evangelische Gymnasium Bad Marienberg gewechselt war.

Nach dem Abitur in Westerburg studierte Maic Zimmermann in Mainz, Heidelberg und Marburg Theologie. Sein Vikariat absolvierte er in der Kirchengemeinde Cramberg-Habenscheid im Dekanat Diez. Anschließend war er im Spezialvikariat in der Notfallseelsorge im Rhein-Lahn-Kreis bei Pfarrerin Ulrike Braun-Steinebach. Im Anschluss trat er seine erste Pfarrstelle in Weilburg an und ging drei Jahren später nach Bad Marienberg. Zusätzlich zu der halben Pfarrstelle in Höhn arbeitete Zimmermann zeitweise als Pfarrer für Gesellschaftliche Verantwortung im Evangelischen Dekanat in Westerburg ebenfalls mit einer halben Stelle. Zimmermann ist verheiratet und hat vier Kinder. In Höhn wird die Familie trotz des beruflichen Wechsels weiterhin wohnen.

Auf die Zeit im Bad Marienberger Pfarrteam mit Pfarrer Oliver Salzmann, Pfarrer Peter Wagner, Pfarrer Karl Jacobi und dessen Vorgänger Eduard Schmidt blickt Zimmermann gerne zurück: „Ich habe bisher immer mit Pfarrkollegen im Team gearbeitet. Das habe ich als sehr bereichernd empfunden. In Bad Marienberg hatte jeder seinen eigenen Seelsorgebezirk, aber wir waren z.B. bei Gottesdiensten in allen vier Kirchen regelmäßig präsent. Das war schön sowohl für uns als auch für die Gemeinde.“ Im Rückblick auf seine Arbeit in Höhn ist der Pfarrer auch seiner lebendigen Kirchengemeinde dankbar: „Es gibt ein tolles aktives Team von rund 50 ehrenamtlichen Mitarbeitenden in Höhn; die regelmäßigen Familiengottesdienste und Taizé-Gottesdienste wurden selbstständig von ihnen vorbereitet.“ Auch die kleine Evangelische Kirche in Höhn liegt dem Pfarrer am Herzen: „Die Kirche ist innen und außen renoviert und in einem sehr guten Zustand. Durch ihre Lage am Friedhof wird die offene Kirche täglich von Menschen genutzt, die sich einen Moment hinein setzten mögen. Es gibt die Möglichkeit Gebetsanliegen aufzuschreiben und eine Kerze zu entzünden. Weil die Kirche klein und familiär ist, haben in Höhn auch immer viele Taufen stattgefunden.“ Nicht zuletzt war dem Pfarrer in Höhn auch die Ökumene wichtig: „Ursprünglich ist der Ort sehr stark katholisch geprägt. Ich bin dem dortigen Gemeindereferenten Bernhard Hamacher sehr dankbar für die gute Zusammenarbeit. Wir haben nicht nur die Räume im katholischen Gemeindehaus und auch die große katholische Kirche zum Beispiel für Konfirmationen und Trauungen nutzen können, sondern auch viele ökumenische Projekte und Gottesdienste zusammen gestaltet. Zum Beispiel die Schulgottesdienste für die beiden Schulen im Ort: die Wilhelm-Albrecht-Förderschule und die St. Barbara Grundschule.“ Auf seine zukünftige Tätigkeit in Westerburg freut sich der Pfarrer aber trotz der guten Zeit in Höhn. „Die Nähe zum Dekanatssitz im Karl Herbert Haus, zu mehreren sozialen Einrichtungen, zum Diakonischen Werk und zum Schulzentrum sind eine tolle Möglichkeit zur Zusammenarbeit. Toll finde ich auch, dass zu der Kirchengemeinde eine Kindertagesstätte gehört.“ Trotz motivierter Vorsätze will es Zimmermann behutsam angehen lassen: „Ich bringe kein fertiges Konzept mit nach Westerburg, sondern will schauen, was die Menschen wollen und brauchen. Mir ist es ein Anliegen die unterschiedlichen Milieus im Blick zu behalten und in den verschiedenen Lebenssituationen der Menschen für sie da zu sein.“ In absehbarer Zeit wird Zimmermann aber zunächst auf einen Pfarrkollegen verzichten müssen. „Eckehard Brandt macht ja seit Jahrzehnten eine sehr gute Arbeit in Westerburg. Er geht schon im Sommer in den Ruhestand und wird eine große Lücke hinterlassen. Ich freue mich darauf, wenigstens noch eine Weile mit ihm zusammen arbeiten zu können.“ Die geplanten Umstrukturierungen im Prozess der Landeskirche zu mehr Kooperationen (EKHN2030) und die daraus resultierende mögliche stärkere Zusammenarbeit mit den Kirchengemeinden Willmenrod und Gemünden sieht Zimmermann auch als Chance. „Ich halte den Gedanken in Verkündigungsteams mit Kirchenmusikern, Gemeindepädagogen und anderen Pfarrern zu arbeiten für keine schlechte Idee. Da kommen mir meine positiven Erfahrungen mit Teamarbeit zugute.“

Pressemitteilung des

Evangelischen Dekanats

Westerwald

Maic Zimmermann ist ab sofort evangelischer Pfarrer in Westerburg. Foto: Sabine Hammann-Gonschorek

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