Mit der Kolpingsfamilie Kärlich unterwegs
Pfingstfahrt war ein voller Erfolg
Kärlich. Um in der Woche vor Pfingsten schönes Wetter zu haben, hätte auch eine Reise nach Italien nichts gebracht, da hat es nämlich auch geregnet. Daher fuhr die Kolpingsfamilie in den Teutoburger Wald und das Weserbergland. Dort schien jeden Tag die Sonne, jedenfalls von Montag bis Freitag. Unterkunft und Verpflegung waren in einem familiär geführten Hotel in Extertal nach Auffassung aller 45 Teilnehmer bestens. Das Programm hatte Johannes Groß in bewährter Weise zusammengestellt, die Reiseleitung lag wieder in Händen von Norbert Gräf.
Und es gab viel zu sehen und zu erleben. Erstes Ziel war das imposante Hermannsdenkmal, das an die Schlacht im Teutoburger Wald erinnert. Ebenfalls beeindruckend waren die Externsteine, ein einzigartiges Naturdenkmal. Dann ging es auf den Spuren der Märchen der Gebrüder Grimm zunächst auf die Trendelburg, die Märchenburg von Rapunzel, und dann auf die Burg Polle, wo das Märchen von Aschenputtel beheimatet ist. Das Märchen „Der Prinz und die Wasserfrau“ führte die Gruppe nach Bad Pyrmont, dem mondänen Staatsbad mit dem größten Kurpark Europas.
Nicht fehlen durfte auf der Reise der Besuch der „Rattenfängerstadt“ Hameln, die uns der Rattenfänger persönlich zeigte. Das gesamte Zentrum mit dicht an dicht stehenden prächtigen Bürgerhäusern wirkt wie ein einziges Freilichtmuseum. Weiter ging es nach Bodenwerder, wo der Lügenbaron Carl Friedrich Freiherr von Münchhausen gelebt hat.
Das nächste Ziel war das Welterbe Karolingisches Westwerk Corvey. Auf dem Friedhof befindet sich das Grab von August Heinrich Hoffmann von Fallersleben, dem Dichter des Deutschlandliedes. Danach ging es nach Höxter und abschließend noch in das Künstlerdorf Schwalenberg. Auf der Heimfahrt machte die Reisegruppe in Kassel Station, und zwar im Bergpark Wilhelmshöhe. Er ist berühmt für seinen einzigartigen Baum- und Pflanzenreichtum und natürlich für den Herkules und die Wasserkünste.
Am Schluss der Reise waren sich alle darin einig, schöne und erlebnisreiche Tage in harmonischer Gemeinschaft erlebt zu haben. Im nächsten Jahr geht es in den Harz.
