Förderverein für das Ignatius-Lötschert-Haus e.V. Horbach/Westerwald
Pflegekrise verschärft sich durch Corona und zu wenig Impfungen
Horbach. Das war wirklich erneut kein einfaches Jahr für das Seniorenzentrum Ignatius-Lötschert-Haus - sowohl für die Bewohner/innen wie auch die Beschäftigten! Es bleibt die Hoffnung, dass es 2023 besser wird und der dort bestehende große Förderverein wieder mehr zum Wohl der pflegebedürftigen Menschen im Haus beitragen kann. Leider muss der Vorstand feststellen, dass unser Pflegesystem schon vor Corona in der Krise war und sich diese durch die Pandemie spürbar verschärft hat. „Wir können vor Ort im Buchfinkenland daran wenig ändern, wollen aber möglichst viel dabei helfen, dass die Alten in ihrer letzten Lebensphase so betreut werden, dass sie sich nicht den Tod herbeisehnen, sondern noch etwas von ihrem Leben in der Einrichtung haben“, stellt der Verein fest.
Was aber kann der Förderverein unter den aktuell schwierigen Bedingungen tun? Nach dem erfolgreichen Neustart der „555er“, dem gelungenen Arbeitseinsatz „Aktion Wühlmaus“ und einem informativen Arbeitsfrühstück des Vorstands im Familienferiendorf, kam das blöde Virus zurück und hält Bewohner/innen und Beschäftigten mehr denn je in Atem! Und natürlich auch alle Angehörigen. Wenn im Buchfinkenland und darüber hinaus alle Menschen geimpft wären, hätte die Pandemie für die Einrichtung und seinen Förderverein sicher bereits viel an Schrecken verloren. Leider ist die Situation so wie sie ist und es haben sich zu viele in irgendeine Verquerdenkerei verrannt, ohne an die Sicherheit beispielsweise der pflegebedürftigen Menschen in einer stationären Einrichtung wie dem Ignatius-Lötschert-Haus (und 22 anderen im Westerwaldkreis) zu denken und mit ihnen solidarisch zu sein. Und natürlich auch mit allen anderen.
Klar ist: der Förderverein will seine Aktivitäten hoffnungsvoll fortsetzen, was aktuell nur sehr eingeschränkt möglich ist. Auch im neuen Jahr 2022 sollen das Haus und seine Bewohner/innen nach Kräften und im Rahmen unserer finanziellen Möglichkeiten unterstützt werden. Aber: wenn noch mehr Menschen sich zu einer Fördermitgliedschaft in dem aktiven Förderverein entscheiden, kann dieser natürlich „nach“ Corona noch mehr tun! Das wird dann notwendiger sein denn je! Das würde den Verantwortlichen rund ums Seniorenzentrum sehr freuen. Nicht zuletzt auch die in Pflege, Heimleitung, Büro, Küche, Reinigung, Hausmeisterdiensten und weiteren Bereichen Beschäftigen.
Zunächst sind noch die folgenden Termine geplant – ob sie auch stattfinden können, werden die nächsten Wochen zeigen:
• Freitag, 7.1.2022, 18.00 Uhr: ein Neujahrsempfang zum Jahresauftakt im Buchfinkenland im Altenheim kann auch diesmal nicht stattfinden – alternativ sollte vor dem Haus ein „Neujahrsfeuer“ entfacht und mit einem Glühwein im Freien auf das neue Jahr angestoßen werden – auch das kann nicht stattfinden und soll im Frühjahr (Ostern?) als „Freudenfeuer“ nachgeholt werden.
• Freitag, 14.1.2022, 15.00 Uhr: Workshop mit Programmplanung der Initiative „555 Schritte – fit bis in höchste Alter“ im Karlsheim in Kirchähr. Alle Helfer/innen und solche die es im neuen Jahr werden wollen, können (nach Anmeldung) teilnehmen – Dauer etwa 3 Stunden.
• Samstag, 12.2.2022, 15.00 Uhr: Jahresmitgliederversammlung im Gasthaus „Zum grünen Baum“ in Horbach.
Für 2022 gibt es bereits viele Ideen wie beispielsweise ein weiteres „Gute-Nach-Konzert“ im Freien und eine Diskussion zur Zukunft der Altenpflege. Und weitere Vorschläge zum Programm sind immer willkommen. Gerne schickt der Vereinsvorstand allen Interessenten, die den Verein künftig als Fördermitglied mit einem geringen Betrag von 24 Euro im Jahr unterstützen wollen, einen Flyer mit Aufnahmeantrag zu: Anruf im Ignatius-Lötschert-Haus unter Tel. 06439/890 oder per Mail an den Förderverein unter uli@kleinkunst-mons-tabor.de genügt.
