Möhnenkaffee der KG Möhnen 1903 Obermendig
Phänomenale Stimmung im Obermendiger Hexenkessel
Mendig.Endlich war es wieder soweit: Die Möhnen hatten den Obermendiger Hexenkessel fest im Griff und feierten in gewohnt ausgelassener Manier. Nachdem im vergangenen Jahr Sitzungspräsidentin Kathrin Zellner kurzfristig erkrankt ausgefallen war, musste in diesem Jahr auf die 1. Vorsitzende Denise Rauch verzichtet werden, die als Hofdame den Hofstaat von Prinz Thorsten I. bereicherte. Dennoch wurde erneut, trotz einiger weiterer Ausfälle, ein Sitzungsprogramm auf die Beine gestellt, das sich sehen lassen konnte.
Zunächst ging es aber für einige Möhnen, ungeachtet absolut widriger Wetterbedingungen, wie in jedem Jahr, zur Straßensammlung an den Obermendiger Kreisel, bevor sie sich auf den Weg zur Kita St. Genovefa und zum Marienstift machten, um die Kinder und Bewohner mit Liedern und Geschenken zu überraschen. Nach dem Sektempfang für geladene Gäste und diversen Ehrungen marschierten die Möhnen pünktlich um 15.11 Uhr in die komplett ausverkaufte Narhalla ein.
Als perfekten Start in die Sitzung erwies sich einmal mehr die Tanzdarbietung der Kindergarde mit rund 30 kleinen Feuerwehrmännern und -frauen unter der Leitung von Angi und Andreas Müller, die den Obermendiger Hexenkessel sprichwörtlich zum Lodern brachten.
Nun folgte der 1. Auftritt der „Mini Möhnchen“ Emma Hoffmann und Alina Hoicher, die mit ihren Liedern das Publikum auf Anhieb verzauberten.
Daran schloss sich sogleich eine weitere Premiere: Rebekka Kramer als Möhnenmariechen. Bei so viel eindrucksvoller Akrobatik wurde den Gästen schon vom Zuschauen schwindelig. Danach boten die Jugendgarde und die Kellbachfunken wie in den vergangenen Jahren mit stimmungsvoller Musik eine überzeugende tänzerische Darbietung.
Mit ihrem „Verzellche“ sorgte „Der schöne Fifi“ alias Monika Müller unter anderem mit ihrem Blick auf die amerikanischen Lebensgewohnheiten für Lacher beim närrischen Publikum. Mit etwas Verspätung war es dann soweit. Der Mayener Prinz Peter V., mit Prinzessin Martina I. und seinem Gefolge gab sich die Ehre und warb eindringlich für die gemeinsame Pflege des karnevalistischen Brauchtums.
Nach der Pause folgte direkt ein weiterer Sitzungshöhepunkt: Einmarsch des Mendiger Prinzen. Prinz Thorsten I. mit seinem gesamten Hofstaat brachte den Saal mit seinen mitreißenden Sessionsliedern zum Tanzen und Singen.
Danach hieß es Einmarsch für die Husaren. Das Husarencorps „Jack von der Wasserschöpp“ stellte einmal mehr sein musikalisches und tänzerisches Können unter Beweis und sorgte, wie schon in der Vergangenheit, für eine fulminante Stimmung beim begeisterten Publikum.
Nun hieß es, Haare richten sowie Schere und Kamm bereithalten. Zu Ehren von Prinz Thorsten I. präsentierten die Möhnen beschwingt ihr diesjähriges Prinzenlied ganz nach dem Motto „Er macht die Haare schön“.
Weiter ging es mit dem nächsten Vortrag von Christiane Patzelt und Petra Haase, die sich auf Wallfahrt nach Fraukirch begaben und hierbei allerlei Sünden offenbarten.
Der Auftritt der fast schon legendären Stauseemücken zeigte einmal mehr, was alles im Leben möglich wäre, wenn man es denn nur wollte.
Mit den Owemagics ging es dann auf Zeitreise mit ihrem diesjährigen Motto: Back to the 90‘s.
Stimmungsvoll ging es danach mit einer musikalischen Einlage von Kathrin Zellner, Horst Pütz und Kai Schäfer weiter, bevor die Highstone Dancers mit ihrem Tribut an Prinz Thorsten I. und ihrem „Royal Rock – königlich tanzt des Prinzen Crew“, die Bühne eroberten.
Die Johannishöfer brachten nun den Saal endgültig zum Jubeln und beeindruckten mit ihrer filmreifen Show „Der Schatz der Wikinger“ und zeigten einmal mehr, wie man anständig feiert.
Zum Abschluss entführte die Möhnentanzgruppe die Besucher stilecht in die 50er Jahre, bevor das gemeinsame Rudelsingen als Finale einen perfekten Schlusspunkt unter eine wieder einmal äußerst gelungene Möhnensitzung setzte.
Einmarsch der Möhnen.
Die Möhnentanzgruppe entführt in die 50er Jahre.
Das Möhnenmariechen.
Wallfahrt nach Fraukirch.
