Die Gemeinde Wachtberg informiert
Pionierarbeit im Ökumenischen Arbeitskreis
Prof. Dr. Dr. Harald Uhl als langjährigen Vorsitzenden geehrt
Wachtberg-Niederbachem. Zu einem ganz besonderen Besuch hatte sich Bürgermeisterin Renate Offergeld kürzlich bei Prof. Dr. Dr. Harald Uhl angemeldet. Sie besuchte den über 80-jährigen in dessen Zuhause in Niederbachem, um ihn persönlich und im Beisein einiger Weggefährten für seine Verdienste in der Wachtberger Ökumene zu ehren.
Uhl war über 25 Jahre als Vorsitzender des Ökumenischen Arbeitskreises in Zusammenarbeit mit Kurt Zimmermann tätig.
Pionierarbeit geleistet
Sowohl in theologischer als auch in sozialer Hinsicht hat er die Arbeit des Ökumenischen Arbeitskreises bei der Betreuung von Aussiedlern und Asylbewerbern maßgeblich mit entwickelt und mit gestaltet. Uhls Einsatz, immer unterstützt von dessen Ehefrau, habe bei der Entwicklung der Gemeinde Wachtberg eine wichtige Rolle gespielt, lobte Offergeld.
Dank seines Engagements seien die beiden Kirchengemeinden im Ländchen aufeinander zugegangen. Inzwischen seien Ökumenische Bibelwochen, Gottesdienste, Gottesdienstbesuche und Diskussionsabende zu theologischen Themen wichtige Bestandteile der Ökumene, erinnerte sich Uhl an die Anfänge. In dieser Zeit sei auch die Arbeitsgemeinschaft Wachtberg der evangelischen und katholischen Kirchengemeinde entstanden, aus der heraus dann, als soziale und praktische Arbeitsgruppe, der Ökumenische Arbeitskreis zur Betreuung von Aussiedlern und Asylbewerbern hervorgegangen sei. Uhl hat diese Entwicklung voller Überzeugung vorangebracht und gefördert. Besonders erinnerte sich Uhl dabei an Projekte wie Sprachkurse, Begegnungsfeste, Hausaufgabenhilfe, Kleiderpavillon, Aufbau eines Netzwerkes sowie von Patenschaften für Ausländer und Flüchtlinge, aber auch die Klärung von Rechtsproblemen sei immer wieder Thema gewesen. Heute, angesichts der aktuell weltweiten Flüchtlingskrise und den auch der Gemeinde Wachtberg zugewiesenen zahlreichen Asylsuchenden, bildet der Ökumenische Arbeitskreis gemeinsam mit der Gemeindeverwaltung und dem DRK Wachtberg eine der drei Säulen bei der Betreuung von Flüchtlingen. Eine Zusammenarbeit, die sich bewährt hat, sind sich alle Beteiligten einig.
Eintrag ins Goldene Buch
So kam Uhl auch gerne der Bitte der Bürgermeisterin nach, sich in das Goldene Buch der Gemeinde Wachtberg einzutragen. Und den Dank, den er von allen Seiten für sein Wirken erhalten hatte, gab er gerne zurück und schrieb: „Im Namen des Ökumenischen Arbeitskreises Wachtberg zur Betreuung von Aussiedlern und Asylbewerbern danke ich Rat und Verwaltung der Gemeinde Wachtberg für die langjährige gute Zusammenarbeit und Unterstützung.“
Pressemitteilung der
Gemeinde Wachtberg