Allgemeine Berichte | 08.11.2016

Museumstheater auf dem Wochenmarkt

Plätzchen, Punsch, kein Pulverschnee

Die Schauspieler des Sayner Museumstheaters

Der Oberpförnter (Alois-Müller, li.) und das Hausmädchen Mariechen (Heike-Kamp, re.) mit dem Förderkreis Rheinisches Eisenkunstguss Museum und Stadtrat Herbert Speyerer.-GM-

Bendorf. Bald ist es wieder soweit, mit Witz und Charme geht es zurück in die Kaiserzeit: Am 24. November 2016 feiert das Theaterstück „Plätzchen, Punsch und Pulverschnee“ im Museumstheater Sayn Premiere. Dieses Weihnachtsmärchen wird bereits zum achten Mal in dem Sayner Erfolgstheater aufgeführt und handelt von der historischen Verbindung zu der Industriellenfamilie Krupp, die vor 150 Jahren die Sayner Hütte erwarb und in Sayn einen privaten Rückzugsort in dem Herrenhaus Sayneck gefunden hatte.

Auf ihrer Werbetour durch die Stadt besuchten die Protagonisten des Stückes am letzten Freitag den Wochenmarkt in Bendorf. Stephanie Geifes (spielt die „gnädige Frau“), Heike Kamp (Hausmädchen Mariechen) und Alois Müller (Der Oberpförtner) waren in ihren authentischen Kleidungen der absolute Blickfang auf dem Markt. Sie erfreuten die Besucher mit ihren „ursääner“ Gepflogenheiten, das Multitalent Alois Müller trug darüber hinaus mit seiner „Quetschkommod“ zur musikalischen Unterhaltung der zahlreichen Marktbesucher bei.

Mit von der Partie war der Förderkreis Rheinisches Eisenkunstguss-Museum, dessen Mitglieder an einem Stand über die Weihnachtsausstellung im Museum am 26. und 27. November und die öffentliche Weihnachtsführung durch das gesamte Schloss Sayn – die fürstlichen Salons eingeschlossen – informierten. Dort gab es ebenfalls Lose für die Tombola zum „Adventszauber“ auf Schloss Sayn, der Erlös wird für einen guten Zweck gespendet.

Getreu dem Motto des Theaterstücks durften natürlich Plätzchen und Punsch nicht fehlen, einige Marktbeschicker hatten ihr Angebot entsprechend erweitert.

Nur der von der kreativen „Marktfrau“ Sabine Schmidt angekündigte Pulverschnee fehlte zur Abrundung des Marktspektakels. Frau Schmidt: „Die bestellte Schneekanone kommt leider nicht zum Einsatz, der Transporter ist unterwegs auf der Autobahn im Stau steckengeblieben.“ Aber auch ohne den angedachten Gag hatten die vielen Besucher ihren Spaß mit den Theaterleuten und genossen die frischen Ess- und Trinkangebote der Händler.

Alle waren sich einig: Die ausgefallenen Aktionen auf dem Bendorfer Wochenmarkt sind immer wieder für eine Überraschung gut.

Plätzchen, Punsch, kein Pulverschnee

Plätzchen, Punsch, kein Pulverschnee

Plätzchen, Punsch, kein Pulverschnee

Plätzchen, Punsch, kein Pulverschnee

Der Oberpförnter (Alois-Müller, li.) und das Hausmädchen Mariechen (Heike-Kamp, re.) mit dem Förderkreis Rheinisches Eisenkunstguss Museum und Stadtrat Herbert Speyerer.Fotos: -GM-

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