Plaidter Geschichtsverein auf Exkursion in Koblenz
Plaidt. Knapp 30 Interessierte waren der Einladung des Plaidter Geschichtsvereins zu einer Exkursion am 15. Mai nach Koblenz gefolgt. Hin- und Rückreise erfolgten umweltfreundlich mit der Regionalbahn Mayen-Limburg.
Die geplante Stadtführung begann in zwei Gruppen am „Haus Metternich“ auf dem Münzplatz. Von der Liebfrauenkirche ging es durch die „Gemüsegasse“ zum Florinsmarkt, wo der „Augenroller“ im „Alten Kaufhaus“ um Punkt 15.00 Uhr seinem Geschäft nachkam, dem Rollen mit den Augen und dem Rausstrecken der Zunge.
An der Mosel erläuterten die Stadtführer, was es mit dem überdimensionalen rosa Kalksandstein-Stuhl auf sich hat: Es ist ein Denkmal für den aus Koblenz stammenden früheren Ministerpräsidenten des Landes Rheinland-Pfalz, Peter Altmaier, dem die Stadt posthum dauerhaft einen Stuhl in seinem Heimatort anbietet. Zum anderen ist das aus vier Blöcken bestehende Kunstwerk ein Symbol für die vier historischen Landesteile von Rheinland-Pfalz: die Pfalz, Rheinhessen, der Rheingau und das Rheinland.
Ausführlich wurde die Geschichte des „Kaiser-Wilhelm-Denkmals“ und der Seilbahn nach Ehrenbreiststein erzählt, bevor es zum Görresplatz weiterging. Hier stand der „Historiensäule“ im Zentrum der Betrachtungen, bevor man über den Jesuitenplatz zum Ende der Führung die „Vier Türme“ in der Löhrstraße erreichte.
Allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern an diesem Ausflug war deutlich die Freude anzumerken, sich nach langer Zeit wieder einmal in einer Gruppe treffen und miteinander sprechen zu können. Das abschließende gemeinsame Abendessen in Plaidt stand ebenfalls unter diesem guten Stern.
