Mittelalterlicher Barbarossamarkt fällt leider aus
Planungssicherheit und Sicherheit von Gästen und Helfern ist nicht absehbar
Sinzig. Schweren Herzens und nach intensiver Diskussion hat der Vorstand des Sinziger Vereins „Wir helfen“ in einer virtuellen Vorstandssitzung beschlossen, den mittelalterlichen Barbarossamarkt im Schlosspark zu Sinzig in diesem Jahr nicht durchzuführen.
„Die derzeitigen Umstände deuten zwar auf gewisse Lockerungen der coronabedingten Beschränkungen hin, aber weder dies, noch die Stadt Sinzig können Hinweise dazu geben, ob im Herbst Veranstaltungen mit mehreren Tausend Teilnehmern zumindest erlaubt oder vielmehr auch sicher sind,“ berichtete die Vorsitzende des Vereins, Anna Küffner nach Rücksprache mit der Stadt. „Als Veranstalter sind wir komplett verantwortlich und wir wollen nicht in die Lage geraten, bei auch nur behaupteten Infektionen in die Nähe einer mittelalterlichen „Pestveranstaltung“ gerückt zu werden.“
Der Verein musste bereits jetzt über die Durchführung des Barbarossamarkt im September entscheiden, da der Aufwand beim Stattfinden der Veranstaltung bereits mehrere Wochen vorher sehr hoch ist und sowohl die vielen ehrenamtlichen Helfer, als auch die Schausteller und Händler wissen müssen, unter welchen Konditionen die Veranstaltung steht.
Dabei ist es nicht sicher, ob die eigenen Entscheidungen der Teilnehmer überhaupt eine sinnvolle Veranstaltung möglich machen. Zwar haben einige der Schausteller und Händler eine durchaus positive Resonanz gegeben, zumindest für das kommende Jahr liegen wieder eine Vielzahl von Bewerbungen vor, die dann auf einen gewinnbringenden Markt hoffen lassen.
Eine „nur“ kostendeckende Veranstaltung in diesem Jahr mangels ausreichender Besucherzahlen würde dem Verein und insbesondere den bezuschussten Projekten nicht helfen.
„Wir haben aus dem vergangenen Jahr aber dank einer großzügigen Einzelspende aus einer Erbschaft immerhin einen ansehnlichen fünfstelligen Betrag für die Weiterleitung an Projekte und Hilfsorganisationen zur Verfügung, der teilweise bereits an das Haus der Offenen Tür (HOT) und die Tafel geflossen ist.
Wir können diesen Betrag für dieses Jahr und für das kommende Jahr aufteilen“, schlug der Schatzmeister des Vereins, Wolfgang Grohe, vor. So beschloss das auch der Vereinsvorstand, der in nächster Zeit die Gelder zur Verfügung stellen wird.
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