Allgemeine Berichte | 05.07.2023

Förderverein für das Ignatius-Lötschert-Haus e.V

„Plaudertisch“ erweitert die Möglichkeiten

Cordula Simmons (hinten in der Mitte) von der Else Schütz Stiftung überzeugte sich davon, wie nützlich der „Plaudertisch“ für den Einsatz im Seniorenzentrum Ignatius-Lötschert-Haus ist.Foto:Uli Schmidt

Buchfinkenland/Horbach. Im Sitzen bewegen und dabei mit anderen ins Gespräch kommen? Das geht und ist jetzt im Seniorenzentrum Ignatius-Lötschert-Haus im Buchfinkenland noch besser möglich. Denn mit einer Spende der Else Schütz Stiftung wurde ein „Plaudertisch“ angeschafft. Bei einem Besuch vor Ort überzeugte sich Cordula Simmons, Projektkoordinatorin der Stiftung, vom hilfreichen Einsatz des Gerätes in der täglichen Arbeit des Hauses.

Ob Fahrrad fahren, Drehorgelspielen, Kaffeemühle mahlen oder die Nähmaschine antreiben – am Plaudertisch ist das für die Bewohner und Bewohnerinnen der Einrichtung jetzt alles an einem Tisch möglich. Der neue Tisch trägt dazu bei, dass die Bewohner regelmäßig Sport treiben, es werden Arme, Beine, und Oberkörper in altersgemäßer Form trainiert. „Eine großartige Sache, miteinander Plaudern und dabei was für den Körper tun“, lobte Heimleiter Chris Martin die neue Anschaffung.

Pflegedienstleiterin Celina Hannappel wies darauf hin, dass sogar Rollstuhlfahrer mit am Plaudertisch sitzen und das neue Angebot nutzen können und das auch tun. Alle Anwesenden hoffen, dass auch das soziale Miteinander am Tisch gefördert wird. „Bewohner und Bewohnerinnen, die sonst nie miteinander ins Gespräch kommen, unterhalten sich und haben Spaß zusammen,“ meinte Sozialdienstleiterin Margit Schüller. Sie wünsche sich, dass die Nutzer Freude und Vergnügen beim Trainieren haben. „Wichtig ist nun, dass der Tisch regelmäßig genutzt wird, die Bewohner Spaß an der Bewegung haben und vielleicht sogar bald schon körperliche und gesundheitliche Verbesserungen feststellen können,“so die Hoffnung von Cordula Simmons.

Für den Förderverein der Einrichtung dankte Vorsitzender Uli Schmidt in einer netten Kaffeerunde der Stiftung für die großzügige Spende, die vom Verein noch um den für die Anschaffung notwendigen Betrag erhöht wurde. „Es wäre schön, wenn der Tisch im Ignatius-Lötschert-Haus jeden Tag im Einsatz ist und unsere Bewohner hohen Nutzen davon haben,“ so Schmidt. Er äußerte abschließend die Hoffnung, der Plaudertisch möge in zweifacher Hinsicht ein Gewinn sein für das Altenheim: sowohl für das Pflegepersonal als auch für die Bewohner.

Nicht von einer Stiftung gefördert, aber trotzdem ein voller Erfolg war ein Gratis-Konzert am Vortrag im Ignatius-Lötschert-Haus: Rolf Stahlhofen, Vollblutmusiker und einst ein Frontmann der „Söhne Mannheims“ gab mit musikalischer Begleitung ein emotionales Gratis-Konzert als Dankeschön für die Pflegekräfte des Ignatius-Lötschert-Haus. Grund dafür war, dass sein Vater im Haus wohnt und sich dort sehr wohl fühlt. Die vielen betagten Zuhörer und Zuhörerinnen unter dem Zeltdach im Hof der Einrichtung gingen begeistert mit – insbesondere als der Musiker den allen aus ihrer Jugend bekannten Hit „Marmor, Stein und Eisen bricht…“ anstimmte. Die Ankündigung von Rolf Stahlhofen, im Dezember zu einem Weihnachtskonzert ins Buchfinkenland zukommen, verursachte lange anhaltenden Beifall am Ende eines denkwürdigen Nachmittags, der so wohl selten in einem Altenheim stattgefunden hat.

Pressemitteilung

des Fördervereins für das

Ignatius-Lötschert-Haus e.V.

Cordula Simmons (hinten in der Mitte) von der Else Schütz Stiftung überzeugte sich davon, wie nützlich der „Plaudertisch“ für den Einsatz im Seniorenzentrum Ignatius-Lötschert-Haus ist.Foto:Uli Schmidt

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