Allgemeine Berichte | 02.11.2021

Zauberkurs gegen den „Pandemie-Blues“

Plötzlich war das zerschnittene Seil wieder heil

Ein zauberhafter Workshopauftakt im Henseler Hof in Niederbachem

Ein „heimlicher Blick“ in die Zauberwerkstatt zeigt, wie konzentriert sich die jungen „Zauberlehrlinge“ bemühen, alles richtig zu machen: Mit Erfolg: Was hier zerschnitten wird, ist plötzlich wieder heil. Zauberei oder Magie?Foto: privat

Wachtberg. Das hatten sich die Organisatoren der Ehrenamtsbörse Wachtberg e.V. nicht vorgestellt. Schon kurz nach der Veröffentlichung, dass Zauberkurse für Kinder und Jugendliche angeboten werden, war die Anmeldeliste schnell voll.

Der erste von vier Workshops begann pünktlich unter dem Motto: „Zauberhaftes Zaubern mit Seilen“. Dabei wurden Seile mitten durchgeschnitten. Nach dem Wiederverknoten der Seilenden waren die Seile tatsächlich zusammen, aber zauberhafterweise ohne einen Knoten: Der verschwand mit Hilfe des Zaubersalzes und das Seil war wieder so heil wie am Anfang. Zauberei, Magie oder ein Trick?

Ohne Zaubersalz funktioniert kein Trick

Die Magie des „Zaubersalzes“, das als wundersamer Begleiter für jede Zaubervorführung gestreut wird, wird – aufbauend auf dem ersten Workshop - auch am kommenden Samstag wieder wirken, wenn es um das zauberhafte Sprechen bei der Durchführung der Zaubertricks geht. Unter dem Motto „Die Zuschauer mit Sprache und Körpersprache lenken“ werden die angehenden Zauberlehrlinge lernen, wie wichtig ein guter Vortrag und die richtige Körperhaltung für den gewünschten Effekt sind.

Es folgen Mitte November „Kartenwunder – fächern, abheben und täuschen mit Karten“ und dann ein ganzer Nachmittag zur Vorbereitung der „Zaubergala“, die am 21. November vor den Eltern, Geschwistern und Freunden stattfinden wird: Der Höhepunkt der vierwöchigen Workshopserie.

Der Hintergrund des Projekts ist es, die Kinder aus der traumatischen Pandemiesituation herauszuholen und auch den Kindern der Flutopferfamilien wieder Mut zu machen. Das Motto „Wir zaubern neuen Mut“ sollte genau daraufhin abzielen. Die fröhliche Stimmung und die strahlenden Gesichter während und nach dem Kurs zeigten, dass die Idee bei den Kindern gewirkt hat.

Bereits das zweite geförderte Projekt für die Ehrenamtsbörse Wachtberg

Das Projekt wird durch die Deutsche Stiftung für Engagement und Ehrenamt gefördert, einer Bundesstiftung, die erst vor gut einem Jahr errichtet wurde. Der Zauberworkshop ist bereits das zweite Projekt, das der Ehrenamtsbörse Wachtberg e.V. bewilligt wurde.

Im Henseler Hof in Niederbachem arbeiten nun unter der Anleitung von Swenja Kellerhof junge Zauberlehrlinge, von denen viele schon beim ersten Workshop ein neues Hobby gefunden zu haben scheinen. „Eine super Gruppe, die sich zusammengefunden hat“ ist Kellerhof überzeugt und erkennt dabei schon kleine „echte Talente“ die das Zeug zu Mehr haben. Ob die angehenden Zauberer später auch tatsächlich „Jungfrauen zersägen“ oder Elefanten von der Bühne verschwinden lassen – das konnte am ersten Abend allerdings noch nicht festgestellt werden. Pressemitteilung der

Ehrenamtsbörse Wachtberg e.V.

Ein „heimlicher Blick“ in die Zauberwerkstatt zeigt, wie konzentriert sich die jungen „Zauberlehrlinge“ bemühen, alles richtig zu machen: Mit Erfolg: Was hier zerschnitten wird, ist plötzlich wieder heil. Zauberei oder Magie? Foto: privat

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