Allgemeine Berichte | 30.11.2016

Grenzüberschreitende Kontrollen gegen Wohnungseinbrecher

Polizei verschärft Jagd auf Einbrecher

125 Bonner Polizisten im Einsatz

Mit Fahrzeug- und Personenkontrollen beteiligte sich die Bonner Polizei an einer grenzüberschreitenden Aktion gegen Einbrecherbanden. Foto: Polizei NRW

Bonn. Mit Fahrzeug- und Personenkontrollen beteiligte sich die Bonner Polizei am Dienstag, 29.11.2016, an einer grenzüberschreitenden Aktion gegen Einbrecherbanden. Polizistinnen und Polizisten aus Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und Niedersachsen waren im Einsatz, ebenso die niederländische und belgische Polizei sowie der Zoll. Beschlossen worden war die intensive Zusammenarbeit im Oktober in der „Aachener Erklärung“, unterzeichnet von den Innenministern von Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Niedersachsen sowie Bundesinnenminister Thomas de Maizière mit ihren Kollegen aus Belgien und den Niederlanden.

Der Einsatz begann für einige der insgesamt 125 Bonner Polizistinnen und Polizisten bereits am frühen Dienstagmorgen. Ermittler der Kriminalpolizei und Beamte des Bezirksschwerpunktdienstes nahmen elf Männer fest, gegen die Haftbefehle - insbesondere wegen der Begehung von Eigentumsdelikten- vorlagen. Sechs Männer mussten ihre Haftstrafen in Justizvollzugsanstalten antreten. Fünf konnten die Verbüßungen von Freiheitsstrafen durch Zahlungen der Geldstrafen abwenden.

Ab dem Mittag kontrollierten die Beamtinnen und Beamten von Swisttal-Heimerzheim bis Königswinter-Ittenbach insbesondere entlang der Autobahnen A 61 und A 3 verdächtige Fahrzeuge und deren Insassen. In der vergangenen Woche war es entlang dieser beiden Hauptverkehrsrouten zu mehreren Taten gekommen, bei denen Unbekannte in Häuser und Wohnungen eingestiegen waren. Dabei nutzten sie die früh einsetzende Dunkelheit und mitunter kurze Abwesenheiten der Hausbewohner. In Köln waren am 20.11.2016 zwei Männer festgenommen worden, die kurz zuvor in Königswinter-Ruttscheid einen Wohnungseinbruch begangen haben sollen. „Diese Festnahme zeigt, dass wir es auch mit Tätern zu tun haben, die überregional agieren und zur An- und Abfahrt die Autobahnen zu nutzen. Deshalb haben wir diese Wege besonders im Fokus“, erklärte Polizeihauptkommissar Rolf Münch am Rande der Kontrollstelle in Swisttal-Heimerzheim. Gemeinsam mit seinen Kollegen der Polizeiinspektion 2 war er anschließend in Rheinbach und Meckenheim unterwegs. In Bonn-Lengsdorf und in Bonn-Ückesdorf überprüften Beamte des Verkehrsdienstes verdächtige Fahrzeuge und Personen. Im Siebengebirge, entlang der Autobahn A 3, waren Beamtinnen und Beamte der Bonner Bereitschaftspolizei bis 20 Uhr im Einsatz gegen Einbrecher. Bis 20 Uhr wurden im gesamten Bereich 79 Fahrzeuge angehalten und 87 Personen überprüft. Im Rahmen der Kontrollen wurden rund 20 Verkehrsverstöße durch Verwarngelder und Ordnungswidrigkeiten-Anzeigen geahndet.

Drogenszene in Tannenbusch erneut im Fokus der Fahnder / Ein Tatverdächtiger festgenommen Auch in Bonn-Tannenbusch kontrollierte die Bonner Polizei erneut Fahrzeuge und Personen, die mit der dortigen Drogenszene in Verbindung stehen könnten. Zwölf Tage nach dem letzten Polizeieinsatz, bei dem 77 Personen kontrolliert und fünf Strafverfahren wegen Drogenbesitzes und des Verdachts des illegalen Handels mit Drogen eingeleitet worden waren, wurde durch Fahnder der Ermittlungsgruppe Tannenbusch gegen 14.30 Uhr ein 20-Jähriger festgenommen. Er wurde beim Verkauf illegaler Drogen auf offener Straße festgenommen und ins Polizeipräsidium gebracht. Die Ermittlungen gegen ihn dauern an. Vor Ort wurden bislang 19 Fahrzeuge und 63 Personen kontrolliert.

Pressemitteilung Polizei Bonn

Mit Fahrzeug- und Personenkontrollen beteiligte sich die Bonner Polizei an einer grenzüberschreitenden Aktion gegen Einbrecherbanden. Foto: Polizei NRW

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