Jahreshauptversammlung der Casino-Gesellschaft Andernach war gut besucht
Positives Resümee des vergangenen Geschäftsjahres und Ausblick auf interessante Veranstaltungen in 2025
Andernach. Zahlreiche Mitglieder und Gäste waren der Einladung der Casino-Gesellschaft zur Jahreshauptversammlung am 18. November 2024 im Andernacher Park-Hotel „Am Schänzchen“ gefolgt. Als Vorsitzender freute sich Josef Nonn über das wiederum große Interesse der Mitglieder und darüber, dass die Versammlung ohne irgendwelche Einschränkungen stattfinden konnte. Er blicke allerdings mit Sorge auf die unsichere politische Lage – in Deutschland, in Europa, in der Welt. Nach den Wahlen in den USA und den Entwicklungen in der Ukraine und dem Nahen Osten leben wir weiterhin in einer turbulenten Zeit. Auch das politische Berlin kommt nicht zur Ruhe, obwohl gewaltige Aufgaben anstünden, so Nonn.
Bei der anschließenden Ehrung gedachten die Teilnehmer der verstorbenen Mitglieder der Gesellschaft. Josef Nonn hob deren soziales Engagement bis ins hohe Alter und die rege Teilnahme an den geselligen Veranstaltungen der Casino-Gesellschaft hervor.
In seinem Rückblick auf die Vorstandsarbeit des abgelaufenen Geschäftsjahres berichtete Schriftführer Detlev Ullrich, dass sich der Vorstand neben der Veranstaltungsplanung ausführlich mit den finanziellen Regelungen und den Finanzen beschäftigt und entsprechende Aktivitäten und Maßnahmen für eine zukunftssichere, ertragsreiche und mündelsicher Strategie eingeleitet habe. Befasst habe sich der Vorstand auch mit der Struktur der Mitgliedschaft: Die Mitglieder sind mittlerweile überwiegend im hohen Alter, deshalb stehe neben der Gewinnung neuer auch die Aufnahme jüngerer Mitglieder im Fokus. Eine hilfreiche Maßnahme dazu könnten beispielsweise Veranstaltungsangebote sein, die vor Ort stattfinden und auch berufstätigen Mitgliedern eine Teilnahme erlaubt. Anschließend resümierte Vergnügungswart Michael Breil die Aktivitäten des vergangenen Jahres. Neben der Jahreshauptversammlung des Jahres 2023 und dem schon traditionellen Heringsessen fanden die Einladungen in die Oper in Köln zur Aufführung „Ein Maskenball“ von Giuseppe Verdi und die Sommerfahrt in die Benediktinerabtei St. Mauritius regen Zuspruch. Das hölzerne Chorgestühl und die von Gerhard Richter gestifteten Chorfenster waren dabei von besonderem Interesse.
Bei der Veranstaltungsplanung für das kommende Jahr kommen beispielsweise ein Besuch der Zeche Zollern in Dortmund mit anschließender Besichtigung des Signal Iduna Park-Fußball-Stadions, der Besuch einer Aufführung des „Starlight-Express“ und ein Besuch der Altstadt in Limburg in Frage. Auch die Mitgliedschaft habe sich mit interessanten Ideen für lohnende Veranstaltungen und Ausflugszielen eingebracht, die der Vorstand nun sondiere.
Als Kassenwart berichtete Andreas Karbach über den zufriedenstellenden Stand der Finanzen. Die Finanzentwicklung ist leicht steigend, damit zeigen die vom Vorstand eingeleiteten Sparanstrengungen erste Erfolge, sodass ein geringer Jahresüberschuss erwirtschaftet werden konnte. Die Zinseinnahmen bleiben allerdings weiterhin bescheiden.
Die Übersichtlichkeit und Transparenz der Kassenführung bestätigten die Kassenprüfer. Der stellvertretende Vorsitzende Klaus Meyer trug den Prüfbericht vor und berichtete, dass alle Geschäftsvorfälle belegt werden konnten. Die Kassenführung war ohne Beanstandung und zur vollsten Zufriedenheit, sodass die Entlastung des Kassenwartes den Mitgliedern empfohlen wurde. Die anschließende Entlastung des Vorstandes erfolgte einstimmig bei Enthaltung der Betroffenen. Den Kassenprüfern Christian Schwarz und Michael Wagner-Platten dankte der Vorsitzende für ihre Arbeit, beide wurden für das neue Geschäftsjahr per Akklamation wiedergewählt.
Nach dem zügigen Abschluss der Regularien konnten sich die Mitglieder und Gäste einem liebevoll von der Küche des Park-Hotels vorbereiteten und schmackhaften Zwei-Gang Menü zuwenden und anschließend die interessanten Gespräche bei dem ein oder anderen guten Tropfen fortführen und genießen.
