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Hilfsbereitschaft für Mitarbeiter und Bewohner von Seniorenheimen ist groß

Postkarte ans Seniorenheim

Postkarte ans Seniorenheim

Die Schülerinnen und Schüler der Grundschule in Dohr sendeten bemalte Steine, Gläser und Bilder an die Bewohner. Foto: privat

09.04.2020 - 13:41

Cochem/Treis-Karden. Die Corona-Krise beschäftigt derzeit nicht nur Krankenhäuser und Arztpraxen besonders, auch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Senioreneinrichtungen tun alles, um die Bewohnerinnen und Bewohner, die zur besonders gefährdeten Risikogruppe gehören, vor einer Ansteckung mit dem Virus zu schützen. Die ohnehin schon hohen Hygienevorschriften wurden noch einmal verschärft und auch Besuche von außen sind aufgrund der aktuellen Lage in den meisten Häusern nur noch in Ausnahmefällen erlaubt. Die Sorge um ihre Gesundheit und die Isolation sind für die Seniorinnen und Senioren eine große Belastung und gerade im Hinblick auf die Osterfeiertage fällt es vielen schwer, auf einen Besuch ihrer Angehörigen zu verzichten.

Mitarbeiter und Bewohner des Seniorenzentrums St. Hedwig Cochem und des Seniorenstifts St. Katharina in Treis-Karden erfahren in dieser Situation jedoch auch besondere Unterstützung, berichtet Einrichtungsleiter Joachim Siebenborn: „Kindergärten, Schulen, Unternehmen und Privatpersonen haben sich in den vergangenen Wochen bei uns gemeldet, weil sie sich Gedanken gemacht haben, wie sie unseren Bewohnern und Mitarbeitern eine Freude machen können. Das ist eine tolle Unterstützung in einer Zeit, die für alle Menschen schwierig ist!“


Lebensmittelspenden versüßen den Arbeitsalltag


Eiscafés gehören zu den Geschäften, die aufgrund der Kontakteinschränkungen nicht öffnen dürfen.

Der Betreiber des Eiscafés Bortolot spendete deshalb kurzerhand Joghurt, Milch und Eisvorräte an das Seniorenzentrum St. Hedwig Cochem. Dort freuten sich sowohl Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter als auch die Bewohnerinnen und Bewohner des Hauses über die süße Stärkung.


Selbstgenähte Masken


Die Herzkissengruppe im Seniorenstift St. Katharina, die normalerweise Kissen zur Unterstützung von an Brustkrebs erkrankten Frauen näht, hat sich ebenfalls auf die Krise eingestellt. Die ehrenamtlichen Näherinnen und Näher produzieren jetzt Behelfsmasken für Mund und Nase anstelle von Kissen. In Treis-Karden haben die Helfer bereits 60 Stück für das Seniorenstift hergestellt, die Aktion Herzkissen Rhein-Mosel-Lahn plant in den kommenden Wochen mehr als 2.500 selbst genähte Masken unter anderem an Polizei, Feuerwehr und Hilfskräfte zu verteilen. Die Masken schützen zwar nicht vor einer Ansteckung mit dem Corona-Virus, können aber zum Beispiel beim Einkaufen getragen werden, um andere Menschen in der Umgebung vor einer Tröpfcheninfektion zu schützen, und gehören für viele Menschen bereits jetzt zum Alltag. „Die Hilfsbereitschaft ist groß, das ist wirklich toll“, sagt Diana Retterath vom Seniorenstift St. Katharina. „Es sind auch viele neue fleißige Hände dazugekommen.“

Wer auch Lust hat zu nähen und die Aktion unterstützen möchte, bekommt Infos zur Aktion Herzkissen Rhein-Mosel-Lahn bei Facebook. Wer sich in Treis-Karden und Umgebung engagieren möchte, kann sich direkt bei Diana Retterath melden: per E-Mail an diana_timo@t-online.de oder telefonisch unter (01 60) 99 82 25 01.


Gemalte & gebastelte Grüße


Einem Facebook-Aufruf von Diana Retterath vom Sozialen Dienst des Seniorenstifts St. Katharina folgend, haben Kinder der Kindertagesstätte St. Martin in Cochem- ehl in der letzten Woche Bilder für die Bewohnerinnen und Bewohner des Seniorenstifts gemalt. Außerdem flatterten der Einrichtung viele Postkarten mit Grüßen ins Haus - eine Familie schickte sogar ein Osterpäckchen mit verschiedenen Leckereien. Die Schülerinnen und Schüler der Grundschule in Dohr hatten sich überlegt, wie sie die Bewohner des Seniorenzentrums St. Hedwig Cochem aufmuntern könnten und malten und bastelten fleißig Ostergrüße für die Seniorinnen und Senioren.

Sie möchten sich auch engagieren?

Die Grüße bitte senden an:

Seniorenstift St. Katharina, Am Plenzer 18, 56253 Treis-Karden

Seniorenzentrum St. Hedwig, Klosterberg 1, 56812 Cochem

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Kommentare
Jean Seligmann:
Das zwanghafte und angestrengte Bemühen, die AfD zu diskreditieren, produziert Widerspruch und Lächerlichkeit am laufenden Band.
Siegfried Kowallek:
Beim Komplex AfD, Spenden und Geheimnistuerei denke ich eher an die verdeckten Zahlungen von rund 132.000 Euro an die AfD-Politikerin Alice Weidel, bei denen die Bundestagsverwaltung wegen möglicher Verstöße gegen das Parteiengesetz Sanktionen gegen diese Partei prüft. Es stehen Strafzahlungen in dreifacher Höhe der Spenden aus der Schweiz im Raum, also rund 396.000 Euro. Jetzt will aber die AfD-Fraktion im Neuwieder Stadtrat einen Teil ihrer Aufwandsentschädigungen für einen guten Zweck spenden, was auf jeden Fall sympathisch ist im Gegensatz zu einer verdeckten Entgegennahme großer Spenden von jemandem, der etwas zu verbergen hat. Der angekündigte Verzicht auf eine medienöffentliche Bekanntgabe von Empfängern dieser Spenden befremdet mich jedoch aus zwei Gründen. Zum einen wirkt das heimliche Spenden an gemeinnützige Vereine oder Organisationen dadurch vergleichbar anrüchig wie etwa ein heimlicher Bordellbesuch, den man auch nur dann selbst öffentlich macht, wenn man erfolgreicher Kommunalpolitiker in Ochtendung ist. Zum anderen überzeugt die Begründung nicht, in der Vergangenheit sei vielerorts Druck auf Organisationen ausgeübt worden, die von der AfD eine Spende angenommen hätten. Wäre das der Fall gewesen, hätte diese Partei das doch auf jeden Fall laut und heftig angeprangert. Dieses Liebäugeln mit einem Opfermodus erinnert an den bisherigen geheimnistuerischen Umgang der AfD mit ihren Freitagsveranstaltungen im Kreis, deren Veranstaltungsort man nur auf Nachfrage mitgeteilt bekam. Dabei weiß nicht nur ich, in welcher Neuwieder Gaststätte diese Veranstaltungen stattfanden. Zudem stand deren Name sogar in einem ausgewogenen Artikel über eine AfD-Freitagsveranstaltung. Und als ich die letzte Veranstaltung dieser Partei vor den Corona-Einschränkungen in Oberbieber zum Thema „Wald und Wild“ besuchte, sah ich dort keinen einzigen Gegendemonstranten, obwohl die Partei den Veranstaltungsort zuvor sogar hinreichend öffentlich bekanntgegeben hatte. Siegfried Kowallek, Neuwied
S. Schmidt:
Das ganze Geschäftsmodell um einen „unnatürlichen“ Klimawandel beruht auf Modellberechnungen und den Verlautbarungen des IPCC (Intergovernmental Panel on Climate Change). Nun hat die „University of Michigan“ in einer Pressemeldung vom 30.04.2020 die Katze aus dem Sack gelassen: Etliche der IPCC-Klimamodelle prognostizieren eine unrealistisch hohe Erwärmung für die Zukunft! Wie die „Berechnungen“ für die zu erwartenden „Corona-Opfer“ (es wurden bis zu 560.000 Tote prognostiziert), vollkommen falsch!
Heinrich Heine:
Dort wo man Bücher verbrennt, verbrennt man auch am Ende Menschen.
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