„Martinsfeuerbaugemeinschaft“ bereitet seit Wochen akribisch vor
Prächtiges Martinsfeuer thront über Niederlützingen
Der Martinszug formiert sich am Freitag, 8. November um 18 Uhr auf dem Raiffeisenplatz
Niederlützingen. Jedes Jahr brennen um den 11. November - an diesem Tag begehen katholische Christen den Namenstag des heiligen Martin von Tours- in unserer Region allerorts prächtige Martinsfeuer. Eines der größten Feuer des gesamten Landkreises Ahrweiler wird am Freitag, 8. November in Niederlützingen entzündet. Hier setzt seit Jahren eine „Martinsfeuerbaugemeinschaft“ die sehr alte Tradition des Martinsfeuerbauens fort. Los ging es in diesem Jahr bereits vor knapp zwei Monaten mit dem Aufstellen der Stämme. Hierzu wurden zunächst per Hand tiefe Löcher ausgehoben. Stämme, die eine Länge von rund 16 Metern maßen, wurden darin eingesetzt. Das konnte die Martinsfeuerbaugemeinschaft - mit Daniel Schäfer an der Spitze - natürlich nicht per Hand bewerkstelligen, sondern mit Hilfe des Tiefbauunternehmens Dirk Fuchs. Nachdem die insgesamt sechs Stämme standen, wurde das Brennmaterial aufgeschichtet, eine Arbeit, die mehrere Wochen in Anspruch nahm, denn immerhin galt es auf einer Grundfläche von rund vier Metern mal acht Metern brennbares Material gut 16 in die Höhe aufzubauen. Woche für Woche wuchs das Feuer unablässig in die Höhe. Rund ein Dutzend Helfer opferten zu diesem Zweck einen Großteil ihrer Freizeit und waren an der Baustelle zu finden.
Parallel zu den Bauarbeiten an der Feuerstelle liefen die Arbeiten an der Martinspuppe, die gemäß der Tradition auch in diesem Jahr wieder von einigen Jugendlichen hergestellt wurde. Entzündet und abgebrannt wird das Niederlützinger Martinsfeuer am Freitag, 8. November. Der Martinszug formiert sich um 18 Uhr auf dem Raiffeisenplatz, um dann unter der musikalischen Begleitung der Rhein-Ahr-Spatzen zum Feuerplatz zu ziehen. Vorher findet in der örtlichen Pfarrkirche „St. Lambertus“ ein Gottesdienst im Gedenken an den heiligen Martin von Tours statt.
