Offizieller Amtsantritt von Prinz und Confluentia
Prinz Marco I. und Confluentia Kim
Koblenz. Jetzt geht es wieder los. Seit Montag, dem 11.11., regiert Prinz Karneval die Koblenzer Narren. Schon einige Tage vor dem offiziellen Amtsantritt des neuen Prinzenpaares wurde anlässlich einer Pressevorstellung im Historischen Rathaussaal der Stadt Koblenz endlich das Geheimnis um die Identität der Tollitäten der Session 2020 gelüftet. Die „KG Funken Rot-Weiß-Gold Metternich“ schicken Prinz Marco I vom Geisbach und Confluentia Kim in das bis Aschermittwoch andauernde närrische Rennen.
Ihrem Einzug in den von Vertretern der Koblenzer Karnevalsvereine, der Wirtschaft und der Politik bevölkerten Rathaussaal ging Christian Johanns Premierenauftritt voraus. Seit Mai 2019 ist er der Präsident der die Veranstaltung ausrichtenden Arbeitsgemeinschaft Koblenzer Karneval e.V. („AKK“). Den präsidialen Job meisterte er souverän. An den Hausherrn, den Koblenzer Oberbürgermeister David Langner gewandt, erlaubte er sich eine kecke Anmerkung zu der vermutlich in die Geschichte des Koblenzer Stadtrates eingehenden, wegen sichtbarer Protesthaltung gegen einen AfD-Politiker abgebrochenen Stadtratssitzung des Vortages. Da sei er richtig froh, kein Oberbürgermeister, sondern nur Präsident der AKK zu sein, wo es eine gute Diskussionskultur gebe. Langner, gut gelaunt wie eh und je, schürte das Eisen weiter, indem er schmunzelnd feststellte, dass an diesem Abend zumindest gefühlt mehr Ratsmitglieder im Rathaus seien als am Tag zuvor. Da müsse er sich doch fragen, wer von ihnen beiden wohl mehr Närrinnen und Narren zu beaufsichtigen habe.
Für die positiven Seiten der Narretei soll nun das neue Prinzenpaar stehen, das, davon zeigte sich der Oberbürgermeister überzeugt, frohe Stimmung in die Stadt tragen, sie gar zum Beben bringen wird. Die beiden werden das karnevalistische Geschehen ganz sicher fest im Griff haben.
„Olau ihr Narren“
„Olau ihr Narren“ hieß es da von der Bühne, wo Hofnarr „Ululales“ (Jens Schulze) seines Amtes waltete. Sonne im Herzen und Konfetti im Blut ist das Motto des 29-Jährigen, der eine laute, fröhliche, bunte und grandiose Session versprach. Den Pressewart ihres Vereins machten die Funken im Prinzenjahr 19/20 zum Hofnarr, weil „ein Mann wie er so kühn, muss als erster auf die Bühn“. Aber gleich nach ihm durften sich dann zum schier endlos ertönenden Sessionslied „Olau Kowelenz“ Prinz Marco I vom Geisbach und Confluentia Kim, samt kleinem Hofstaat direkt aus dem „Euleland“ kommend, zum Narrenvolk im Rathaussaal gesellen.
Christian Johann stellte die Karnevalsgesellschaft und ihre neuen närrischen Regenten in einem gereimten Vortrag vor. Die rot-weiß-goldenen Funken wurden von anfangs nur „sieben Lausbuben“, wie er dichtete, im Jahr 1946 unter dem Deckmäntelchen eines Briefmarkenvereins gegründet. Mittlerweile hat der Verein rund 400 Mitglieder und durfte schon viermal das Tollitätenpaar der Stadt Koblenz stellen: 1971, 1982, 1998 und 2009. Für die Session 2020 seien die Funken nun wieder mehr als bereit, den karnevalistischen Thron zu besetzen.
Confluentia Kim Prinz Marco I. vom Geisbach
Als weibliche Besetzung erwählten sie Ihre Lieblichkeit Confluentia Kim (Kim Oellig), die in wenigen Tagen ihren 30. Geburtstag feiern darf. Bereits als junges Mädchen wurde sie als waschechter Schängel über ihre Eltern mit dem Karnevalsvirus infiziert. Die vergangenen zehn Jahre tobte die begeisterte Tänzerin als Funkenmariechen des Vereins über die karnevalistischen Bühnen. In den übrigen vier Jahreszeiten arbeitet sie, die jetzt der Liebe wegen in Nickenich wohnt, als Logopädin. Den Spaß an der Freude trage sie also schon auf der Zunge, witzelte der AKK-Chef.
Die männliche Tollität an ihrer Seite, Prinz Marco I. vom Geisbach, heißt eigentlich Marco Geisen und ist am närrischen 2.2. des Jahres 1977 in Koblenz geboren. In den ersten zwanzig Jahren seines Lebens stand ihm der Sinn weniger nach Karneval als nach Sport, Fußball insbesondere. Doch dann zogen ihn die Funken immer mehr in ihren Bann. Vom Wagenbegleiter bei den Umzügen, über Hofstaatfahrer und prinzlichem Gardisten katapultierte er sich auf der Karriereleiter jetzt also zum Prinzen. Genau wie seine Confluentia gehört er dem Vorstand an.
Auf dem Weg zum närrischen Prinzenpaar, das sie doch erst ab der Sessionseröffnung am 11.11. um 11 Uhr 11 auf dem Münzplatz sein dürfen, gab es an diesem Tag sozusagen als Vorgeschmack auf das Amt schon die ersten Insignien ihrer närrischen Macht. Die Schärpe für Confluentia Kim und die Prinzenmütze mit Federn für Prinz Marco waren gesponsert von der „Agostea Nachtarena“. So ausgestattet, lag doch gleich mehr Würde in den ersten offiziellen Worten des Paares. Sein mit viel unfassbar und unheimlich gewürzter Dank galt zuerst dem Narrenvolk für den freundlichen und herzlichen Empfang. Er galt aber auch ihren Freunden und Förderern. Zu denen gehört das Unternehmen Rhenser Mineralbrunnen. Mit ihm als Partner will das Paar während seiner Regentenzeit etwas für Menschen tun, die nicht auf der Sonnenseite des Lebens stehen. Mit jeder verkauften Flasche des Mineralwassers „Wasserglück“ soll die Plattform „Versteckte Engel“ unterstützt werden, die Geld für Koblenzer Kinder in Notlagen sammelt und es für dringende Anschaffungen bereitstellt. Ansonsten wollen Kim und Marco mit ihren Auftritten Frohsinn und Freude in die Stadt Koblenz bringen, sogar den miesepetrigsten Pessimisten ein Lächeln auf das Gesicht zaubern.
Die Schlagworte des Sessionsliedes „Frohsinn“, „Herzblut“ und die „Liebe zu Kowelenz“ seien ihr Antrieb. Zusammen mit der hinter ihnen stehenden bunten, schönen und witzigen Truppe werden sie es schon „wuppen“, zeigten sie sich überzeugt und besiegelten es mit einem dreifachen, rathauserbebenden Olau. BSB
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