Morenhovener KG feierte mit dem Dreigestirn im Bürgerhaus
Prinz Uwe I, Bauer Michael I. und Jungfrau Heidi I. proklamiert
Swisttal-Morenhoven. Dies war das „Bad in der Menge“, welches Prinz Uwe I. (Reuter), Bauer Michael I. (Lenz) und Jungfrau Heidi I. (Heinz-Dieter Frey) sich in den letzten Tagen herbeigesehnt hatten. Zu dem Ohrwurm „Enmol Prinz zu sin“ ging es endlich in den großen Saal des Bürgerhauses, mit Bützchen hier und Bützchen da, mit Strüßje, Kamelle und Gemüse zogen die Tollitäten durch die Sitzreihen. Besonders Prinz Uwe I. konnte oder wollte sich seinen „Amtspflichten“, noch vor der Proklamation, nicht entziehen. Das Bützen wollte auf dem Weg zur Bühne gar nicht aufhören, immer stand da ein "lecker Mädche", das er unbedingt noch in seine Arme nehmen musste. Bauer Michael I., auch Präsident der Morenhovener KG, musste da etwas nachhelfen, denn auf der Bühne stand schon Ortsvorsteher Heinz-Willi Schmitt zur Proklamation bereit.
Anekdoten aus dem Leben
Mit kleinen Anekdoten aus dem Leben der neuen Tollitäten würzte der Ortsvorsteher die Proklamation. Der Beifall der Besucher zeigte, dass sie mit vollem Herzen hinter ihrem Dreigestirn stehen. Präsident Michael Lenz und sein Stellvertreter Uwe Reuter gehören zu den Gründungsmitgliedern der KG. Ziel der Karnevalisten war und ist es, das Brauchtum zu pflegen und den Austausch mit den Karnevalsgesellschaften aus Swisttal und der Region zu intensivieren. Der Besuch der Tollitäten aus den Nachbarorten im Bürgerhaus zeigt, dass dies gut gelungen ist. Die liebliche Jungfrau Heidi I. kommt sogar aus Beuel, was zu dem Sessionsmotto „Ob Morenhoven, de Alpe oder Schäl Sick – drei Fründe fiere mit üch die fünfte Johreszick“ führte.
Bunter Abend
Nach der Proklamation zeigten die eigenen Tanzgruppen ihre für diese Session neu eingeübten Gardetänze. Höhepunkte der Darbietungen waren der Auftritt des Danceteams sowie die graziösen Vorführungen des Männerballetts „Die Swistbachelfen“. Musikalisch rockten dann die fünf Musiker der Gruppe „Kölschraum“ das Bürgerhaus. Viel Beifall erhielt auch die neu gegründete “Swistbachkapell“ bei ihrer Premiere. Und da Bauer Michael I. auch noch Geburtstag hatte, bekam er von den Besuchern noch ein Geburtstagsständchen.
