Allgemeine Berichte | 16.11.2016, 16:13 Uhr

Auszeichnung für Adendorfer Kino

Programm des Drehwerks ist prämienwürdig

26. Kinoprogrammpreis der Film- und Medienstiftung NRW vergeben

Preisträgerin Alina Krieg (v. l.) vom Drehwerk, die Herbert-Strate-Preisträgerinnen Maria Schrader und Maren Ade, „Patin“ Ruby O. Fee und Preisträger Mustafa El Mesaoudi aus Wuppertal.  Anna Kaduk & Ralph Sondermann/Film- und Medienstiftung NRW
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Wachtberg. Zum 26. Mal wurden die Kinoprogrammpreise NRW verliehen. Die Film- und Medienstiftung NRW ehrt mit dieser Auszeichnung alljährlich Kinos, die mit profilierten Programmen und ihrer Auswahl an deutschen und europäischen Filmen sowie Kinder- und Jugendfilmen überzeugen. 68 Filmtheater aus 43 Städten Nordrhein-Westfalens erhielten in diesem Jahr Prämien im Gesamtwert von 430.000 Euro. Die Spitzenpreise gingen an die Filmpalette in Köln, das Kino in der Brotfabrik in Bonn und das Cinema in Münster. Das Drehwerk 17/129 in Wachtberg-Adendorf konnte sich immerhin noch über eine Programmprämie von 2000 Euro freuen.

Nordrhein-Westfalen verfügt über die meisten Leinwände bundesweit. Die Kinolandschaft ist außerordentlich lebendig und vielfältig, eine einzigartige Mischung von Traditionshäusern und Spielstätten. „Die Programmkinos in NRW haben ihre Bedeutung als kultureller Ort, als Raum für Gemeinschaftserlebnisse weiter ausgebaut. Durch das Engagement, den Ideenreichtum und die Begeisterung der Kinobetreiber fördern sie die Filmkultur und sichern eine lebendige Kinolandschaft in NRW“, so Petra Müller, Geschäftsführerin der Film- und Medienstiftung NRW. „Wir gratulieren allen Preisträgern sehr herzlich und danken den vielen prominenten Paten, die uns bei der Ehrung der Kinobetreiber unterstützen. Und natürlich gratulieren wir den beiden wunderbaren Strate-Preisträgerinnen!“

Strate-Preis an Maren Ade und Maria Schrader

Höhepunkt des Abends war die Verleihung des Herbert-Strate-Preises für besondere Verdienste um das deutsche Kino: In diesem Jahr ging die renommierte Auszeichnung an die Regisseurin, Autorin und Produzentin Maren Ade („Toni Erdmann“) und die Schauspielerin, Autorin und Regisseurin Maria Schrader („Vor der Morgenröte“). Mit ihrem Preis erinnern Film- und Medienstiftung NRW und HDF Kino e.V. an den 2004 verstorbenen Kinobetreiber Herbert Strate, langjähriger Präsident der FFA und des Hauptverbands deutscher Filmtheater. Der Preis ist mit 20.000 Euro dotiert.

Erstmals wurde im Rahmen des Kinoprogrammpreises NRW der Siegfried-Kracauer-Preis für die beste Filmkritik und ein Jahresstipendium verliehen. Der mit insgesamt 15.000 Euro dotierte Preis wurde gemeinsam von der MFG Filmförderung Baden-Württemberg und der Film- und Medienstiftung NRW in Zusammenarbeit mit dem Verband der deutschen Filmkritik ausgerichtet. Petra Müller überreichte die Auszeichnung gemeinsam mit dem Geschäftsführer der MFG.

Pressemitteilung der

Film- und Medienstiftung NRW

Alina Krieg und „Pate“ Stefan Kampwirth.

Alina Krieg und „Pate“ Stefan Kampwirth. Foto: Ralph Sondermann / VISUM

Preisträgerin Alina Krieg (v. l.) vom Drehwerk, die Herbert-Strate-Preisträgerinnen Maria Schrader und Maren Ade, „Patin“ Ruby O. Fee und Preisträger Mustafa El Mesaoudi aus Wuppertal. Fotos: Anna Kaduk & Ralph Sondermann/Film- und Medienstiftung NRW Foto: Anna Kaduk

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