Allgemeine Berichte | 24.05.2022

Insektenschutz über kommunale Grenzen hinaus

Projekt „Vernetztes Rainland“

Projekt „Vernetztes Rainland“: Gemeinsam gesät – die Bürgermeister aus Wachtberg und Meckenheim, J. Schmidt und H. Jung (3.+ 4.v.l.), mit weiteren Vertretern, u.a. aus Rheinbach, Swisttal, vom ETN u. der Hochschule onn-Rhein-Sieg. Foto: Gemeinde Wachtberg/bb

Wachtberg. Wachtbergs Bürgermeister Jörg Schmidt sowie Bürgermeister und Vertreter der fünf weiteren linksrheinischen Kommunen des Rhein-Sieg-Kreises (RSK) trafen sich kürzlich in Meckenheim-Altendorf auf einem Feld zur ersten Aussaat für das gemeinsame Projekt „Vernetztes Rainland“.

Die sechs linksrheinischen RSK-Kommunen haben sich zusammen mit dem Verein Einsatz für Tiere in Not (kurz ETN), der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg und der Biologischen Station im Rhein-Sieg-Kreis für das Insektenschutzprojekt „Vernetztes Rainland“ zusammengeschlossen, welches bundesweit Modellcharakter besitzt.

Bei dem Projekt handelt es sich um Insektenschutz auf geeigneten kommunalen Flächen, insbesondere geht es um Wegraine, die als lineare Elemente über die Kommunalgrenze hinaus für den Insektenschutz eine zentrale Rolle spielen. Der ETN bringt als Projektpartner Erfahrung bei der fachlichen Umsetzung von Projekten mit, die Biologische Station unterstützt in der Praxis und die Hochschule Bonn-Rhein-Sieg betreut das Projekt von der wissenschaftlichen Seite.

Unbewirtschaftete Raine und Säume sind besonders wichtige Landschaftselemente in unserer ackerbaulich genutzten Landschaft. Die Feldraine dienen viele Arten als Rückzugsraum und Nahrungsgrundlage und sind daher überlebenswichtig.

In enger Zusammenarbeit mit den Landwirten und den Kommunen soll dieses Projekt in den nächsten sechs Jahre nachhaltigen Artenschutz gewährleisten. Neben dem Insektenschutz steigert es auch die Attraktivität der Landschaft für die Bürgerinnen und Bürger.Pressemitteilung der

Gemeinde Wachtberg

Projekt „Vernetztes Rainland“: Gemeinsam gesät – die Bürgermeister aus Wachtberg und Meckenheim, J. Schmidt und H. Jung (3.+ 4.v.l.), mit weiteren Vertretern, u.a. aus Rheinbach, Swisttal, vom ETN u. der Hochschule onn-Rhein-Sieg. Foto: Gemeinde Wachtberg/bb

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