Allgemeine Berichte | 18.08.2020

Konsortium erarbeitet Projektplanung

Projektidee zum „Smarten Weinberg“ steht

Kreis Cochem-Zell. Kann die neue 5G-Technologie Vorteile für Winzer und Weinbau bringen? Dieser Frage geht seit Beginn dieses Jahres ein Konsortium aus regionalen Akteuren nach. Anstoß zu der Fragestellung gab der vom Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur ausgerufene 5G-Innovationswettbewerb. Hierzu wurden Städte und Landkreise aufgerufen, Projektideen unter Nutzung der 5G-Technologie zu entwickeln. Die Kreisverwaltung Cochem-Zell reichte noch im vergangenen Jahr eine Projektskizze für einen „Smarten Weinberg“ ein und konnte damit die Jury des Ministeriums überzeugen. Die erste Hürde für die Realisierung des „Smarten Weinbergs“ ist somit genommen.

In den vergangenen Monaten wurde in Workshops diskutiert, wie ein solcher „Smarter Weinberg“ auszusehen hat. Was ist realistisch? Welche Anwendungen bringen den Winzerinnen und Winzern wirklich Erleichterungen? Nach intensiver Vorarbeit fanden sich am 12. August alle Akteure im Bremmer Calmont-Forum zusammen, um der Projektidee den letzten Schliff zu geben. Mit am Tisch waren die Kreisverwaltung Cochem-Zell (Fachbereich Kreisentwicklung, Klimaschutz), die Universität Koblenz-Landau (Forschung zu Robotik und digitalen Daten), die TÜV Rheinland Consulting GmbH (5G-Netze), die Firmen Vision & Robotics GmbH (Sensorik und Software), AeroDCS GmbH (Drohnen), Clemens GmbH & Co. KG (Weinbautechnik) sowie die Weingüter Kilian Franzen (Bremm) und F.J. Weis (Zell/Mosel). Ziel des Konsortiums ist es, Ende August ein überzeugendes Konzept einzureichen und eine Umsetzungsförderung zu erhalten. Im Herbst entscheidet eine Jury, welche Projekte Gelder erhalten. Für die Projektpartner steht eine Förderung von über 3,5 Mio. Euro auf dem Spiel. Insgesamt beträgt das Projektvolumen über 4 Mio. Euro.

Das Konzept des „Smarter Weinbergs“ umfasst die Entwicklung neuer weinbautechnischer Geräte. Im Fokus stehen zunächst die Bodenbewirtschaftung, Spritzen mittels Drohnen und Entlaubungen. Ebenfalls Teil des Projekts ist ein Netz aus Sensorik im Wingert, das die Grundlage für die Zustandserkennung der Anlagen und die Fernsteuerung der Geräte mit 5G-Technologie ermöglicht. Mit dem Projekt soll dem Rückgang der Rebbauflächen entgegengewirkt und die Arbeit der Winzerinnen und Winzer erleichtert werden. Gleichzeitig bleibt das durch den Weinbau geprägte Landschaftsbild für die touristische Vermarktung erhalten und positive ökologische Wirkungen entstehen durch den verminderten Herbizid- und Insektizideintrag. Das 5G-Projekt „Smarter Weinberg“ fügt sich in die Digitalisierungsstrategie der Kreisverwaltung Cochem-Zell ein und ergänzt Projekte wie „Smartes Wohnen im Alter“, den Ausbau des Breitbandnetzes“, das „Bürgerportal Cochem-Zell“, das „Virtuelle Kraftwerk Cochem-Zell“ und den „Schwarmspeicher Cochem-Zell“.

Pressemitteilung

Kreisverwaltung Cochem-Zell

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