Teddybärkrankenhaus des Kemperhofs hilft
Puppenmamas in Not
Junge Mediziner des GK-Mittelrhein nehmen Kids spielerisch die Angst vorm Arztbesuch
Koblenz. Ella (8) und Amelie (8) haben mit Nele und Nena zwei echte Wildfänge. Kein Wunder, dass sie jetzt beim Spielen gestolpert sind. Gehirnerschütterung vermuten beide – und machen sich damit auf zum Teddybärkrankenhaus am Gemeinschaftsklinikum Mittelrhein, Kemperhof. Am heutigen Tag sind sie mit Leonard (5), der den verletzen Löwi im Gepäck hat, mehr als 170 Kinder. Gemeinsam melden die drei ihre kleinen Patienten bei der 15. Auflage des Teddybärkrankenhauses rund um die Kinderklinik an. Sie werden herzlich empfangen und dürfen die Patientenkarte selbst ausfüllen. Dr. ted. Ruzbeh nimmt die Eltern von Nele, Nena und Löwi dann mit in den Behandlungsraum. Hier wird untersucht, geschient und Schmerzmittel verabreicht. Interessiert verfolgen die drei jeden Schritt oder besser gesagt jeden Handgriff. Selbstverständlich dürfen sie selbst helfen, wenn es darum geht zu trösten oder einen Verband anzulegen. Ziel ist es, genau so den Kindern die Angst vor dem Arztbesuch auf spielerische Weise zu nehmen. Auch in dem es Stationen wie das Röntgen oder den OP gibt. Vanessa Loridan, PJ-Studentin im Kemperhof, ist begeistert von dem Konzept: „Es ist klasse, wenn man sieht, wie sich das hier entwickelt. Am Anfang sind die Kinder bei der Aufnahme noch sehr zurückhaltend und schüchtern, mit jeder Station kommen sie mehr mit einem ins Gespräch – und bei der Apotheke am Schluss, kommen sie aus dem erzählen nicht mehr raus.“ Wenn es dann, wie in diesem Jahr dank EGelosia Eis gibt, schon. Das und der Besuch des Krankenwagens, den die Malteser genauestens erklären, sind das i-Tüpfelchen der Sprechstunde für Puppen, Teddys und Co.
Pressemitteilung des
Gemeinschaftsklinikum Mittelrhein
