Allgemeine Berichte | 02.07.2015

Agentur für Arbeit informiert:

Qualifizierung ist Schlüssel für beruflichen Erfolg

Region. Das Risiko, von Arbeitslosigkeit betroffen zu sein, hängt stark mit der jeweiligen Qualifikation einer Person zusammen. Gering Qualifizierte sind achtmal häufiger arbeitslos als Hochschulabsolventen und viermal öfter als beruflich Qualifizierte. Marita Schmickler-Herriger sagt: „Die hiesige Region mit ihrer differenzierten Schul- und Hochschullandschaft ist geprägt von einem Arbeitsmarkt der gut qualifizierten Fachkräfte. Nicht- oder nicht ausreichend qualifizierte Menschen haben es bei uns schwerer. Deshalb haben wir für Maßnahmen zur Qualifizierung von gering qualifizierten Arbeitslosen die Haushaltsmittel im Jahr 2015 erhöht.“

Um den Fachkräftebedarf von Unternehmen zu decken und die Chancen von Arbeitslosen zu verbessern, stehen der Agentur für Arbeit Bonn/Rhein-Sieg für Umschulungs- und Ausbildungsmaßnahmen rund 12,6 Millionen Euro zur Verfügung.

Im ersten Halbjahr konnten bereits 210 Personen in Schulungsmaßnahmen gefördert werden. „Uns stehen noch ausreichend Mittel in diesem Jahr zur Verfügung. Jeder an einer Umschulung oder Ausbildung Interessierte sollte Kontakt mit uns aufnehmen“, so

die Empfehlung von Schmickler-Herriger.

Der Termin für das Beratungsgespräch kann telefonisch über die bundeseinheitliche Servicenummer 0800 4 5555 00 (der Anruf ist kostenfrei) vereinbart werden.

Die zur Verfügung stehenden Programme bieten individuelle Lösungen für alle Anforderungen. Die Förderung der beruflichen Weiterbildung (FbW) verbessert die Vermittlungschancen von Arbeitslosen und von Arbeitslosigkeit bedrohten Kunden.

Über das Sonderprogramm Initiative zur Flankierung des Strukturwandels (IFlaS) können gering qualifizierte Arbeitslose und Arbeitnehmer ohne Berufsabschluss sowie mit Berufsabschluss, wenn sie seit mindestens vier Jahren eine an- oder ungelernte Tätigkeit ausüben, sowie Berufsrückkehrende bzw. Wiedereinsteiger/innen gefördert werden.

Hintergrundinformation: IAB-Kurzbericht 11/2015

Pressemitteilung

Agentur für Arbeit, Bonn

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