Eifelverein Andernach
„Querfeldein, von der Schiefereifel zur Hocheifel“
Wandergruppe erwandert bei bestem Wetter die Gegend um den Höchstberg-Vulkan
Weißenthurm/Pellenz. „Querfeldein, von der Schiefereifel zur Hocheifel“ lautete das Motto. Und weil passendes Wanderwetter bekanntlich gute Laune produziert, stand einem erlebnisreichen Wandertag nichts mehr im Wege. Nur wenige Wanderer haben am Höchstberg-Vulkan die Möglichkeit, Einblick in die Erdgeschichte zu erhalten und gleichzeitig phänomenale Fernsichten auskosten zu können. Die Umstände des Tagebaus im größten tertiären Basaltvorkommen der Hocheifel lassen den schon in vorgeschichtlicher Zeit besiedelten Berg im Dornröschenschlaf der Tourismusbranche schlummern. Einzigartige Natur im farbenprächtigen Herbstkleid stand anschließend für die Wanderer im Mittelpunkt. Das lauschige, abgeschiedene Ahlsbachtal hatte es allen angetan. Die bunte Laubpracht als Augenschmaus gab Anlass für fotografische Betriebsamkeit. Ein Höhenzug im Oberen Elztal führte die Wandergruppe in ein weiteres verwunschenes Tälchen.
Der Eschbach darf noch so fließen, wie er möchte. Mäandrierend sucht er sich seinen Weg ins Elzbachtal, begleitet von typischer Bachufervegetation eines Fließgewässers. Auf der Münker Anhöhe bot sich ein Schauspiel der markantesten Vulkankuppen von den „Dauner Hausbergen“ bis zum Laacher-See-Komplex. Immer im Visier, die „eindrucksvollen Zwei“, Nürburg und Hohe Acht. Das Mimbachtal leitete die Wanderer geradewegs zur Schlusseinkehr nach Boos. In der wanderfreundlichen Restauration richtete der Vorsitzende Gabriel Riehl ein Dankeschön an die Wanderführer Annemie Färber und Harald Emmerichs. Wer auch mal mit von der Partie sein möchte bei einem besonderen Wandertag in gemeinschaftlicher Atmosphäre oder über die Aktivitäten des Eifelvereins Andernach informiert werden möchte, wende sich zwecks Auskünfte unverbindlich an den Vorsitzenden der Andernacher Ortsgruppe im Eifelverein, Gabriel Riehl, Tel. (0 26 01) 9 11 73 60 oder (01 60) 5 15 54 59.
