Ausstellung von Florian Holzing eröffnet
„Quintessenz 16/18“
Winningen. „Quintessenz 16/18“- Der Titel bezeichnet Arbeiten aus den letzten drei Jahren, die im Rahmen einer Mainzer Kunstwerkstatt angefertigt wurden, in der Florian Holzing seit drei Jahren tätig ist.
Seine berufliche Qualifikation hat er unter anderem durch sein Studium „Kommunikationsdesign“ an der Mainzer Fachhochschule und eine Ausbildung zum Mediengestalter erhalten.
Die Ausstellung ist in drei Hauptbereiche gegliedert: Sie beginnt mit Zeichnungen nach Henry Moore, dem im vorigen Jahr eine Ausstellung im Bahnhof Rolandseck gewidmet wurde und dessen Plastiken Florian Holzing stark beeindruckt haben.
Es folgen freie Grafiken, die aus Ausschnitten von Arbeiten mit Ölkreide und darüber gelegter Aquarellmalerei bestehen, drei als „Abstraktion“ bezeichnete Arbeiten die dem Informell zuzuordnen sind und drei „Farbverläufe“ für die Aquarelle als Vorlage dienten.
Bei seiner Laudatio führte Dieter Gube an, dass durch weitere Arbeiten mit den Titeln „Wut“, „Skepsis“ und „Der Zerschlagene“ die Spanne menschlicher Gemütszustände zwischen Hoffnung und seelischem Schmerz überzeugend vermittelt wird.
Florian Holzing selber betont, dass er mit dem, was er tut, Menschen erreichen und auch an seiner Lebensfreude teilhaben lassen möchte. Ästhetik spiele für ihn dabei eine große Rolle. Hierbei stehen Proportion, Farbwirkung, Kontrast, Strich und Ausdruck im Vordergrund. Er zitiert den Berliner Künstler Olaf Nicolai, der anlässlich des Jubiläums „100 Jahre Bauhaus“ sagt, dass „Ästhetik eben nicht nur Gestaltung ist“, mehr noch: das Ästhetische sei eine „Haltung in und zur Welt“.
Die Ausstellung ist noch bis Sonntag, 14. Juli im Kelterhaus der Winninger Gutschänke Schaaf, Fährstraße 6, zu sehen.
