Allgemeine Berichte | 23.06.2025, 14:58 Uhr

Alternative zum Stau auf der Autobahn

Radpendlerroute verbessert

Die weißen Begrenzungsstreifen laden zusammen mit der erneuerten Oberfläche des Radwegs neben der Straße zum Radfahren im Alltag ein. Foto: privat
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Rheinbach/Meckenheim. Seit der Eröffnung der Radpendlerroute von Rheinbach über Meckenheim nach Bonn vor fünf Jahren durch ADFC, Politik und Verwaltung wurde sie an vielen Stellen verbessert und ist noch attraktiver zu befahren.

Zuletzt wurden auf dem straßenbegleitenden Radweg entlang der Landesstraße zwischen Rheinbach und Meckenheim auf über 2 km Länge außerorts ohne Beleuchtung durchgehend weiße Begrenzungsstreifen aufgetragen. Größter Vorteil dieser Maßnahme: Im Dunklen sieht man trotz Blendung durch entgegenkommende Autos oder auch Radverkehr noch, wo der Radweg verläuft und muss nicht abbremsen, weil man bei Blendung fast „blind“ unterwegs ist. Mit den reflektierenden weißen Begrenzungsstreifen sieht man auch im Dunklen immer, wo der Radweg ist.

Der Radweg zwischen Rheinbach und Meckenheim wurde letztes Jahr fast auf der ganzen Länge nach Kanalarbeiten mit einer neuen Asphaltschicht belegt. Nun hat Straßen.NRW die weißen Begrenzungsstreifen auf ganzer Länge aufgetragen, so dass der Radweg heute prima befahrbar ist. Der ADFC dankt Straßen.NRW und den beteiligten Stadtverwaltungen von Rheinbach und Meckenheim für diese Maßnahme.

Zuvor gab es bereits auf anderen Abschnitten der Radpendlerroute Verbesserungen: Der Radweg neben der Landesstraße von Meckenheim nach Röttgen wurde auf einem kilometerlangen Abschnitt bereits vor 2 Jahren mit einer neuen Aspaltschicht versehen und dabei weiße Begrenzungsstreifen aufgetragen. Die positive Wirkung der weißen Streifen im Dunklen ist dort seitdem zu erleben.

In Rheinbach wurde der innerörtliche Abschnitt der Radpendlerroute überwiegend als Fahrradstraße mit Vorfahrtsberechtigung ausgewiesen. Gleiches gilt für die innerörtlichen Streckenabschnitte in Röttgen und Ückesdorf. Auch in Endenich sind einzelne Streckenabschnitte der Radpendlerroute jetzt Fahrradstraße.

Auf Grund der vielen Verbesserungen ist die Radpendlerroute noch attraktiver als früher. Die größten Vorteile der wenigen Ampeln - auf einer Gesamtstrecke von 20 km nur 12 an der Zahl – und der Verlässlichkeit der Reisezeit durch fehlende Staus im Radverkehr gelten unverändert.

Von Rheinbach aus ist der Bonner Hauptbahnhof auf der Radpendlerroute in ca. 50 Minuten mit dem Rad erreichbar, von Meckenheim aus in einer guten halben Stunde. Jetzt dank zahlreicher Verbesserungen sogar noch einfacher, bequemer und stressfreier.

„Das Pendeln mit dem Rad auf der Radpendlerroute Rheinbach-Meckenheim-Bonn ist eine echte Alternative zum Pendeln mit dem Auto, wenn durch Baustellenstaus die Fahrzeiten immer wieder unkalkulierbar werden. Mit dem Rad kommt man verlässlich bis zum Ziel und gesünder ist es obendrein“ meint der verkehrspolitische Sprecher des ADFC für das linksrheinische Kreisgebiet, Dr. Georg Wilmers, der für das Radfahren im Alltag auch aus Klimaschutzgründen wirbt.

Der ADFC Bonn/Rhein-Sieg führt aktuell das Projekt „Schlüsselfaktor Radverkehr für Region, Klimaschutz und Bürgereinbindung“ durch, bei dem die Förderung des Pendelns mit dem Rad ein wichtiger Baustein ist. Über 60.000 Menschen pendeln jeden Tag vom Rhein-Sieg-Kreis nach Bonn. Je mehr davon das Rad oder den ÖPNV benutzen, um so besser für den Klimaschutz.

Pressemitteilung

ADFC Bonn/Rhein-Sieg

Die weißen Begrenzungsstreifen laden zusammen mit der erneuerten Oberfläche des Radwegs neben der Straße zum Radfahren im Alltag ein. Foto: privat

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