Allgemeine Berichte | 12.05.2022

Lebensberatungsstelle Cochem legt Jahresbericht 2021 vor

Rat, Hilfe und Weiterbildung

Unterstützung in schwierigen Zeiten

Cochem. 818 Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen hat die Erziehungs-, Ehe-, Familien- und Lebensberatungsstelle des Bistums Trier in Cochem im vergangenen Jahr mit Rat und Hilfe zur Seite gestanden. Zusätzlich nahmen 253 Menschen an virtuellen Elternabenden und Offenen Sprechstunden teil. Das geht aus dem jetzt veröffentlichten Jahresbericht 2021 hervor.

Als häufigste Beratungsgründe nennt der Jahresbericht bei Kindern und Jugendlichen Trennung, Scheidung, Erschöpfung, Überbelastung, Probleme mit Erziehungsverhalten, Umgangs- und Sorgerechtsstreitigkeiten sowie Partnerschaftskonflikte der Eltern. 53,3 Prozent der beratenen Heranwachsenden unter 18 Jahren leben nicht mehr in ihren Ursprungsfamilien.

Erwachsene suchten vor allem Hilfe bei Selbstwertproblematik, Depression, Überbelastung und Stress, Belastung durch kritische Lebensereignisse und bei Kommunikationsproblemen.

Um Mütter und Väter mit Baby dabei zu unterstützen, in einen guten Kontakt mit ihrem Säugling zu kommen, startete die Lebensberatung Cochem 2021 Feinfühligkeitskurse für Eltern. Diese Kurse werden, neben dem entwicklungs-psychologischen Beratungsangebot mit den Themen Schlafen, Füttern, Schreien, auch im Jahr 2022 regelmäßig angeboten. Ein Kurs umfasst drei Vormittage und hat zum Ziel, die elterliche Kompetenz darin zu stärken, kindliche Signale zu erkennen, zu interpretieren und sensibel, angemessen auf diese einzugehen.

Die Kurse sind für die Eltern kostenfrei und finden in den Räumlichkeiten der Beratungsstelle unter der Einhaltung der aktuellen Corona-Vorschriften statt.

Außerdem stehen Psychologin Esther Thönnes und ihr Team Kindertagesstätten in katholischer Trägerschaft (auf Anfrage auch kommunalen Kitas) bei einer Gefährdungseinschätzung nach § 8a SGB VIII zur Verfügung. In Zusammenarbeit mit dem Familiengericht und dem Jugendamt begleiten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in strittigen und belastenden Familienkonstruktionen den Umgang zwischen Eltern/Elternteilen und Kindern.

Träger der Lebensberatungsstelle ist das Bistum Trier. Die im vergangenen Jahr entstandenen Gesamtkosten trug das Bistum zu 48 Prozent, der Kreis Cochem-Zell zu 32,8 Prozent und das Land Rheinland-Pfalz zu 19,2 Prozent.

Für Hilfe suchende Menschen ist die Beratung kostenfrei.

Die Beratungsstelle Cochem hat ihren Sitz in der Moselstraße 23 und ist unter Tel. (0 26 71) 77 35 oder per E-Mail an sekretariat.lb.cochem@bistum-trier.de erreichbar.

Pressemitteilung Bistum Trier

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