Allgemeine Berichte | 09.08.2021

Stadt Bendorf informiert

Rattenbekämpfung - eine gemeinsame Aufgabe für Stadt und Bürger

Verhaltensregeln unbedingt beachten

Bendorf. Ratten sind mittlerweile die weit verbreitetste Art von Kleinnagetieren auf der Welt. Neben dem Kanalsystem bieten ihnen Bauruinen und innerstädtisches Buschwerk ausreichenden Lebensraum. Ratten sind Allesfresser und finden deshalb in der Nähe des Menschen meist geeignete Nahrung. Achtlos weggeworfene Lebensmittel, falsche Vorratslagerung, Tierfütterung und Tierhaltung, falsche Lagerung von Abfällen sind nur einige der möglichen Ursachen für einen Rattenbefall.

Die Stadt Bendorf begegnet dem durch flächendeckende Rattenbekämpfungsmaßnahmen in der Kanalisation, die bei wiederholten Sichtungen an gleicher Stelle um gezielte Bekämpfungen ergänzt werden.

Dabei sollte man wissen, dass auch solche Bekämpfungsmaßnahmen vorübergehend zu einer vermehrten Sichtung von Ratten führen können, da die Tiere während dieser Zeit teilweise die Kanäle vorübergehend verlassen. Dies muss allerdings im Interesse an der Bekämpfung hingenommen werden.

Aber auch der Bürger selbst muss durch sein Verhalten zur Bekämpfung dieser Plage beitragen.

Folgende Verhaltensregeln sollten unbedingt beachtet werden:

- Küchenmüll nur in die vorgesehenen Abfallgefäße werfen

- Gelbe Abfallsäcke nicht im Freien lagern und erst am Abholtag oder am Vorabend im Freien bereitstellen

- Katzen nur unter Futteraufsicht im Freien füttern

- Keine Essensreste in die Natur werfen

- Mülltonnen stets schließen

Die Bekämpfung auftretender Ratten auf Privatgrundstücken obliegt ausschließlich dem Grundstückseigentümer, der diese Rattenbekämpfung unter Beachtung der gesetzlichen Bestimmungen und Sicherheitshinweise selbst oder durch ein Fachunternehmen durchführen kann.

Kommt ein Grundstückseigentümer dieser Verpflichtung nicht nach oder leistet durch die verbotswidrige Lagerung von Abfällen auf seinem Grundstück dem Rattenbefall Vorschub, können durch das Ordnungsamt geeignete ordnungsrechtliche Maßnahmen gegen ihn in die Wege geleitet werden.

Pressemitteilung

Stadt Bendorf am Rhein

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