Allgemeine Berichte | 07.02.2018

Städtisches Gymnasium Rheinbach - Förder-Forderkonzept „IDA/ FRIDA“

Raum zum Forschen, Raum zum Präsentieren

Vorstellung der Gruppenprojekte und individuellen Forschungsprojekte der Klassen 6, 7 und 8

Die prämierten Schüler des Städtischen Gymnasium Rheinbach. Anika Krieb

Rheinbach. „Scratching ist …“, „über Licht-, Schall- und Drucksensoren werden hier die Roboter…“, „die größte Diamantenmine der Welt liegt in Sibirien und ist…“, „früher arbeiteten Sklaven…“, „Natron und Citronensäure sind…“; diese Satzfetzen und noch viel mehr hörte derjenige, der am Projektpräsentationsnachmittag durch das Foyer oder diverse Klassenräume des Städtischen Gymnasiums wie durch eine Kulturmesse schlenderte, immer auf der Suche nach Neuem über interessante Themen. Doch in der Rolle des Lehrenden steckte dieses Mal nicht der Lehrer, sondern zahlreiche aufgeregte und stolze Schülerinnen und Schüler der Klassen 6 bis 8, die den herbeigeströmten Eltern, Mitschülern und Lehrern kurzweilig ihre vielfach beeindruckenden Präsentationen in Wort und Bild erläuternd vorstellten.

Projekte und Preisverleihung

So bestaunten die Besucher die von Sechstklässlern selbst programmierten Roboter des „Robotic“-Kurses von Physiklehrer Waldemar Wolter oder die Forschungsergebnisse ihrer Mitschüler über „Die Römer“ und den „Sport im Wandel der Zeit“. Die älteren Schüler der Jahrgangsstufen 7 und 8 hatten sich eigene Forschungsprojekte gesucht, zu denen sie motiviert und selbstgesteuert recherchieren, forschen und organisieren konnten: Clara Neumann (Jgst. 7) hatte ihr aufwendiges Forschungsthema über „Meerschweinchen“ vollkommen selbstständig entwickelt und dies honorierten die Besucher, indem sie im Rahmen einer Prämierung der besten Projekte gezielt dieses Projekt als das beste auswählten und Clara so zum ersten Preis und damit zur Jahrgangsstufensiegerin verhalfen. Um die Natur drehte es sich auch bei den Siebtklässlern Eric Dreyer, Finja Goertz, Jana Sinß und Alina Huth; sie klärten eindringlich über zahlreiche bedrohte Tierarten auf und sensibilisierten den Zuhörer, der häufig betroffen davonging. Als Dank erhielten sie den 2. Preis gemeinsam mit Felix Temme und Ceno Conrad, die zum Thema „Wald und Waldsterben“ geforscht haben.

Den Menschen und sein Tun hatten dagegen die Achtklässler näher unter die Lupe genommen. So konnte das Thema „Feuerwehr“ von Jennifer Hagerhoff sehr überzeugen, sodass sie schließlich auf dem Siegertreppchen ganz oben stand und den ersten Preis ergatterte.

Doch auch das Filmteam, bestehend aus Wyn Schulte, Eric Uphoff und Ben Volkmer, beeindruckten mit ihrem Film über Drogen derart, dass sie den zweiten Platz belegen konnten. Ihren persönlichen Forschungsschwerpunkt legten Max Bluhm, Jan Enzmann und Ben Volkmer auf das Thema „Fußball“ und „Fußball-Weltmeisterschaften“, was ihnen den dritten Platz bescherte. Alle Preisträger freuten sich über ihren persönlichen, von der Buchhandlung Kayser gespendeten Buchpreis.

„Der Vogelkopp“

Ihre ganz eigene Anerkennung in Form von lang anhaltendem Applaus erhielten die Sechstklässler der Theater-AG, die in der Aula das Stück „Der Vogelkopp“ von Albert Wendt aufführten. Sie hatten Textteile zum besseren Verständnis abgeändert, sich weitere Rollen auf den Leib geschrieben sowie den Schluss ganz selbstständig verfasst. Mit viel Freude am Spiel, Schauspieltalent und beachtlicher Bühnenpräsenz fesselten sie die Zuschauer mit einem Stück, das zeigt, dass stets das Gute siegt.

Die prämierten Schüler des Städtischen Gymnasium Rheinbach. Foto: Anika Krieb

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