Allgemeine Berichte | 27.11.2018

Tag der offenen Tür

Realschule plus Puderbach öffnete Pforten

Zusammen mit der Schulsozialarbeiterin Heike Schlechtendahl-Fröhlich zeigte die Klasse 5b Auszüge aus der Unterrichtseinheit Sozialkompetenztraining.privat

Puderbach. Von der besten Seite präsentierte sich die Schulgemeinschaft am diesjährigen Tag der offenen Tür seinen Besuchern. Die zahlreichen interessierten Eltern und ihre Kinder wurden schon am Eingang von Guides (engl. Führer und Führerinnen) aus der zehnten Klasse empfangen und auf das Angebot im Schulhaus hingewiesen. Darüber hinaus gaben sie schon Antworten auf erste Fragen und gingen gerne mit durchs festlich geschmückte Schulgebäude, das nächstes Jahr übrigens in den Fluren eine zeitgemäße Brandschutzsanierung erhält. Schon im ersten Klassenraum ballten sich die Gäste, denn das Thema hieß „Mathematik zum Spielen“. Danach ging es in den Bereich Kunst und Naturwissenschaft. Echte Haustiere kamen zu Besuch und wurden anschließend aus Pappmache und Ton modelliert. Ein Besuchermagnet wie sich herausstelle. Danach folgte das Kontrastprogramm: „Wir erstellen eine Webpage zum Fantasyroman Artemis Fowl“. Die Arbeit mit i-pads sprach besonders die Technikbegeisterten unter den Besuchern an.

Doch auch die Arbeit im sozial-emotionalen Bereich spielt in der Puderbacher Realschule plus eine große Rolle. Zusammen mit der Schulsozialarbeiterin Heike Schlechtendahl-Fröhlich zeigte die Klasse 5b Auszüge aus der Unterrichtseinheit Sozialkompetenztraining, das auf langfristige Erfolge im Umgang miteinander abzielt und in allen 5. Klassen angeboten wird. Doch auch die alltägliche Unterrichtsarbeit wurde immer wieder präsentiert: Grundrechenarten an Stationen, Prozentrechnung, Lektürearbeit, Klimazonen, englische und französische Grammatik- auch das muss sein, um fit gemacht zu werden für die Ausbildung und den Besuch der weiterführenden Schulen. Schulleiter Ralf Waldgenbach machte dies auch sehr deutlich in der halbstündigen Infoveranstaltung im Mehrzweckraum: „Die Realschule plus ist eine Schulform, die Wert legt auf eine individuelle Förderung von Anfang an. Keiner weiß zu Beginn der fünften Klasse, wo die Reise hingeht.“ In vielen Veranstaltungen und Praktika erfahren die Schülerinnen und Schüler viel über ihre Stärken und Wünsche in Bezug auf ihr späteres, berufliches Leben. Die Zusammenarbeit mit den Patenbetrieben und die Teilnahme an BOP (Berufsorientierungsprogramm) geben eine gute Grundlage für die Berufsorientierung. Auf der anderen Seite ist der Übergang zu einer weiterführenden Schule auch nach der 9. bzw. 10. Klasse möglich, um einen höheren Abschluss zu erlangen. So konnten die Eltern mit ihren Kindern gerade in Bezug auf die Berufsorientierung viele Angebote im Haus kennenlernen. Die Klasse 9b präsentierte die Berufe ihrer Praxistage (einmal in der Woche arbeiten die Schülerinnen und Schülerinnen in einem Betrieb). Auch der Berufseinstiegsbegleiter Klaus Stahlschmidt war vor Ort und und lud ein zu einem Onlineberufswahltest. Die Schüler und Schülerinnen mit Migrationshintergrund fertigten Plakate an, die Auskunft über die Herkunftsländer gaben. Eins ist sicher: Die Integration innerhalb der Realschule plus funktioniert dank aller Beteiligten und der Zusammenarbeit mit den zuständigen Verwaltungen.

Weiterhin konnte im Werkraum die Arbeit mit Holz oder im Physik- und Chemiesaal interessante Versuche verfolgt werden. Der Wahlpflichtbereich 9/10 zeigte eine Auswahl ihrer Lerninhalte: Der Bereich Hauswirtschaft und Soziales backte Crepes und die Techniker- und Naturwissenschaftler präsentierten LEGO Mindstorms, das nicht nur bei den jüngeren Gästen gut ankam. Auch der Besuch der Turnhalle lohnte sich. Ninja Warrior Puderbach - da brauchte man nicht viele Erklärungen, um zu wissen, dass Action vorprogrammiert war.

Wem jetzt der Kopf qualmte, machte eine Pause im Elternsprechzimmer bei Kaffee und Kuchen und kam dort mit dem SEB (Schulelternbeirat) oder anderen interessierten Eltern ins Gespräch. Konrektorin Natanja Neitzert stand immer wieder für Fragen zur Verfügung und verwies auf den Vorteil der kleineren Schule sowie das persönliche Umfeld und lobte dabei die große Erfahrung des Kollegiums. „Gute Schule zeigt sich auch im Umgang mit Problemen.“ Deswegen bittet sie alle Eltern immer wieder den Kontakt mit der Schule zu suchen, um gemeinsam Wege zu erarbeiten.

Mit Blick auf das immer noch geschlossene Hallenbad hoffen alle Beteiligten, dass bald eine Lösung gefunden wird und die Sanierung zeitnah startet. Denn auch der Schwimmunterricht ist ein Qualitätsmerkmal einer Schule und sehr wichtig. Mit „Aschenputtel mal anders“ präsentierte die Klasse 6a ein Theaterstück, das halbstündig für Erheiterung sorgte. Schon fast Tradition ist der Einsatz für die Obdachlosen in Köln der Klasse 8c. Der Erlös vom Verkauf von Weihnachtsdekoration und –gebäck fließt jährlich in die Finanzierung eines Obdachlosenfrühstücks. In den vielen Gesprächen im Schulgebäude, das für die kommende Adventszeit geschmückt wurde und auch Werke aus dem Kunstbereich zeigte, kam ein großes Interesse der Eltern an der Arbeit der Realschule plus zum Ausdruck. Die Aktionstage unter dem Motto „Keine Angst vor der weiterführenden Schule“ für die Viertklässler, aber auch die Möglichkeit der Hospitation gehen auf die Bedürfnisse und Ängste der Familien ein. So steht dem Besuch der Realschule plus Puderbach nichts mehr im Wege.

Zusammen mit der Schulsozialarbeiterin Heike Schlechtendahl-Fröhlich zeigte die Klasse 5b Auszüge aus der Unterrichtseinheit Sozialkompetenztraining.Foto: privat

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