Allgemeine Berichte | 23.08.2016

Ausflug der kfd Herz Jesu und St. Elisabeth Koblenz

Reben, Rhein und Minnesang

Vom Aussichtspunkt „Maria Ruh“ konnte man den Blick auf die Loreley genießen. privat

Koblenz.Schon früh am Morgen hieß es für die Frauen der kfd Herz Jesu und St. Elisabeth Leinen los. Gutgelaunt bestieg „frau“ ein Fahrgastschiff der Köln-Düsseldorfer, die „Goethe“. Ein morgendlicher Gewitterregen verscheuchte die Frauen vom Sonnendeck, und so mundeten die erste Tasse Kaffee und das anregende Gläschen Sekt auch unter Deck.

Aber wenn Engel reisen … das Schiff legte bei strahlendem Sonnenschein in St. Goar an. Ein Bus brachte die illustre Gesellschaft hoch über dem Rhein nach Urbar/Hunsrück. Nach einem vortrefflichen Mittagessen im Gasthaus Beckmann ging es zu Fuß zu dem wunderschönen Aussichtspunkt „Maria Ruh“. Dort genoss man den herrlichen Blick auf den Rhein und den gegenüberliegenden viel besungenen Felsen der Loreley.

Nach einer Meditation über Gottes gute Schöpfung in der blühenden Natur und süßem Gebäck zum Nachtisch brachte der Bus die Gruppe wieder nach St. Goar zurück.

Ein weiteres Highlight erwartete die Frauen. Ein Minnesänger aus dem finsteren Mittelalter erzählte von der Entstehung des entzückenden Städtchens durch den Einsiedlermönch St. Goar. Der Mönch soll laut einer Sage aus einem nimmer leer werdenden Fass allein den gläubigen Bürgern Wein ausgeschenkt haben. Nicht nur der Wein, auch der Minnesänger betörte die Frauen mit seinem Gesang aus der Zeit seines großen Vorbilds Walther von der Vogelweide. Eine Dame wurde mit Blumenkranz zur Loreley gekürt und unter allgemeinem Jubel dem Sänger wohlwollend an die Seite gestellt. Eine andere Dame bekam durch das Erkennen alter Redensarten ein Ablassbrief überreicht.

Um 18 Uhr ließ man schweren Herzens den Minnesänger in St. Goar zurück, und die Goethe brachte die Damen nun in weinseliger Laune passend umgeben von Burgen, Reben und Vater Rhein nach Koblenz zurück. Die Frauen waren sich einig: „Sieh, das Gute liegt so nah.“ Ein gelungener Ausflug in heimischen Gefilden.

Vom Aussichtspunkt „Maria Ruh“ konnte man den Blick auf die Loreley genießen. Foto: privat

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