IGS Neuwied
Referent zeigt den Schülern die Folgen des Klimawandels
Neuwied. Wie verändert sich das Klima auf der Erde? Wie sieht die Welt in einigen Jahren aus? Welche Gefahren drohen? Diese Fragen standen im Mittelpunkt des Vortrags der Referenten Timo Westermann und Julia Wittmann von Geoscopia beim Vortrag in der 6a, bei dem auch der neue stellvertretende Schulleiter der IGS Neuwied, Martin Klauer, gespannt den Ausführungen des Referenten lauschte. Dabei konnte er sich über die gut vorbereiteten Schüler freuen.
Die Schüler von der Klassen-, Nawi- und GL-Lehrerin Simone Walkenbach hatten sich im Vorfeld - und dies intensiv seit der fünften Klasse - mit dem Thema „Kontinente, Länder und Verschiebung der Kontinente“ beschäftigt. Nun in der sechsten Klasse stand die Beschäftigung mit dem Klimawandel auf dem Plan. „Ich möchte zunächst Vorwissen überprüfen“, meinte Westermann augenzwinkernd, um relativ schnell zu bilanzieren: „Ja, das ist absolut vorhanden. Ich bin wirklich angetan.“
Westermann zeigte den Schülern die viel beschworenen Folgen des Klimawandels auf und verwies dabei auf die Erderwärmung. „Seit 1850 hat die Temperatur auf der Erde um ein Grad zugenommen“, so Westermann. Die typischen Jahreszeiten, wie es sie früher gegeben hätte, seien nicht mehr da. Temperaturen von 25 Grad im April seien keine Seltenheit. Der berüchtigte Winter von 1978/1979 mit wochenlangem Schnee sei nicht mehr denkbar, glaubt Westermann. Durch die Erwärmung der Erde und des Wassers würden Berge und Gletscher schmilzen. „Den Großglockner beispielsweise wird es in dieser Form in ein paar Jahren nicht mehr geben“, so sein Fazit.
Seit den achtziger Jahren würde über Umweltverschmutzung gesprochen, bereits damals sei die Abholzung des Regenwalds ein Thema gewesen. Durch die Abholzung würden Lebensräume zerstört, die Erderwärmung würde steigen. Schließlich würde es zu einer erhöhten Anzahl an Naturkatastrophen kommen. „Ich erinnere nur an die Hochwasserlagen in vielen Regionen in den vergangenen Jahren“, so der Referent. Zum Schutz der Umwelt könne freilich in Deutschland jeder etwas dazu beitragen. Es wäre bereits ein erster Schritt, den Müll nicht bedenkenlos in die Natur oder ins Meer zu werfen.
Der Referent und seine Kollegin untermauerten den Vortrag mit vielen Bildern. Der erhobene Daumen der Schüler zeigte, wie gut die Präsentation bei der Lerngruppe ankam.
