Allgemeine Berichte | 03.11.2017

Gelungene Meinborner Kirmes

Rekordverdächtiger Kirmesbaum

In Meinborn wurde drei Tage lang mit Party, Umzug und Frühschoppen gefeiert

Etwa 35 Meter lang ist der Kirmesbaum, der in Meinborn von vielen starken Männern mit Muskelkraft aufgestellt wurde. HEP

Meinborn. „Das ist der längste Kirmesbaum, den wir je hatten“, freute sich Michael Lindner, Vorsitzender der Ehemaligen Burschen Meinborn, als etwa 40 Mann vor dem Dorfgemeinschaftshaus das weithin sichtbare Symbol der „Mückekärmes“ aufstellten. Bisher sei ein 35 Meter langer Baum schon im Meinborner Wald durchgebrochen, meinten einige der etwa 20 Burschen, die nur mit Muskelkraft das riesige Kirmessymbol in die Senkrechte hievten. Zuvor hatten Maimädchen, derzeit gibt es zehn bei der Meinborner Kirmesgesellschaft, und einige Kinder Kranz und Krone des Baums mit bunten Bändern geschmückt.

Nachdem der Kirmesbaum fest eingekeilt war, schlug Ortsbürgermeister Gerhard Lindner das Bierfass an und so war die dreitägige „Mückekärmes“ eröffnet. Abends war dann Party im Dorfgemeinschaftshaus mit einer „Band namens Wanda“ angesagt.

Diese achtköpfige Gruppe aus Mittel- und Nordhessen heizte den Gästen so richtig ein mit Party- und Rockmusik und Hits der 70er bis zu den aktuellsten Charts. Aber auch energiegeladene Discomusik, Pop-Klassiker, internationale Dance-Club-Lieder oder harter Gitarrenrock hat die Band in ihrem Repertoire.

Tags darauf gab es einen musikalischen Frühschoppen und einen Umzug mit Kirmespaar Anna-Lena Schmuck und Christian Klewe, Kindern auf geschmückten Fahrrädern, Mitgliedern von Burschenverein und Kirmesgesellschaft sowie viele Meinborner. Danach ging es weiter auf dem Rummelplatz mit Karussell und einigen Kirmesbuden. Am letzten Kirmestag gab es wieder einen Frühschoppen, bei dem die Bierzeitung präsentiert wurde. Bei Freibier klang die Meinborner „Mückekärmes“ am Nachmittag langsam aus.

HEP

Etwa 35 Meter lang ist der Kirmesbaum, der in Meinborn von vielen starken Männern mit Muskelkraft aufgestellt wurde. Fotos: HEP

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