Dekanat Cochem Diakonische Pastoral im Flüchtlingsbereich
Religionsfreiheit ist ein Menschenrecht
Cochem. Die öffentliche Diskussion um die Auswirkungen der zunehmenden religiösen Pluralisierung in unseren ursprünglich christlich geprägten Orten verläuft kontrovers.
Offenbar nimmt die Zahl derjenigen zu, die in der wachsenden Vielfalt der Religionen eine Bedrohung des sozialen Friedens sehen und auf die Assimilation des „Fremden“ drängen. Religionsfreiheit ist mit der Anerkennung religiöser Identitäten und der Schaffung der notwendigen gesellschaftspolitischen Bedingungen eines friedlichen Zusammenlebens eng verknüpft. Sie ist nicht nur ein „geistiges“ Freiheitsrecht, sondern hat Auswirkungen auf alle Bereiche individueller, gemeinschaftlicher und gesellschaftlicher Lebenspraxis. Dass diese Freiheit auch ihre Schranken hat, versteht sich von selbst. Der Vortrag geht ein auf die Geschichte des Begriffs der Religionsfreiheit von den Ursprüngen in christlichen Welten, behandelt Erklärung über die Religionsfreiheit des Zweiten Vatikanischen Konzils mit den Aussagen zu den Beziehungen, die Christen zu den Angehörigen anderer Religionen pflegen sollen, und erörtert einige reale Hindernisse, die der Ausübung von Religionsfreiheit zurzeit entgegenstehen.
Interessierte treffen sich am Dienstag, 27. Februar von 19 bis 20.30 Uhr im Gemeindehaus Ediger-Eller, Im Pfirsichgarten.
Referentin zum Thema ist Veronika Rass, Pastoralreferentin im Dekanat Cochem Diakonische Pastoral im Flüchtlingsbereich, Katholische Erwachsenenbildung, Tourismus und Kirche.
Mehr Informationen beim Dekanat Cochem, Moselweinstraße 15 in 56821 Ellenz-Poltersdorf, Tel. (0 26 73) 96 19 47 0.
