Deutsche Rentenversicherung Rheinland-Pfalz informiert
Renten steigen um 4,25 Prozent
Region. Erfreuliche Post erhalten die Rentnerinnen und Rentner in den kommenden Wochen: Die Mitteilung über die neue Rentenhöhe ab 1. Juli. Mit 4,25 Prozent in den alten Bundesländern fällt der Zuwachs in diesem Jahr besonders kräftig aus. Es ist der höchste Anstieg seit 23 Jahren.
Zwischen Mitte Juni und Mitte Juli gehen über 600.000 Mitteilungen bei der Deutschen Rentenversicherung Rheinland-Pfalz zur Post. Nur in wenigen Fällen wird die Mitteilung etwas später bei den Empfängern eintreffen. Grundlage für die Rentenanpassung in den alten Bundesländern ist der Anstieg der beitragspflichtigen Bruttolöhne von 3,78 Prozent. Positiv wirkt sich mit 0,18 Prozent auch der Nachhaltigkeitsfaktor aus, der das Verhältnis von Beitragszahlern zu Rentnern abbildet.
Und außerdem profitieren die Rentner ebenso wie die Aktiven von einem niedrigeren Beitragssatz. Sinkt dieser, wie es zu Jahresbeginn 2015 von 18,9 auf 18,7 Prozent zuletzt der Fall war, bewirkt das bei der Rentenanpassung im darauffolgenden Jahr ein weiteres Plus. Erneut spiegelt die Rentenanpassung die günstige Situation auf dem Arbeitsmarkt wider, die durch einen hohen Beschäftigungsstand und einen spürbaren Zuwachs bei den beitragspflichtigen Löhnen geprägt ist. Durch die Rentenanpassung steigt zum 1. Juli die Standardrente - das ist eine Regelaltersrente mit 45 Jahren Beitragszahlung aus dem Durchschnittsverdienst – von rund 1.314 Euro auf 1.370 Euro im Monat. Weitere Auskünfte gibt es bei der Deutschen Rentenversicherung Rheinland-Pfalz in Speyer und bei den Auskunfts- und Beratungsstellen - persönlich oder über das kostenfreie Servicetel. (08 00) 1 00 04 80 16 und im Internet unter www.deutsche-rentenversicherung-rlp.de. Gerne vereinbaren die Berater auch feste Termine.
Pressemitteilung
Verbandsgemeindeverwaltung Weißenthurm
