Allgemeine Berichte | 03.05.2017

Pfarreiengemeinschaft Adenauer Land

Resonanzphase auf 35 „Pfarreien der Zukunft“

Adenau. Das Bistum Trier hat am 24. März 2017 den Entwurf für eine neue Raumgliederung der Diözese in 35 „Pfarreien der Zukunft“ vorgestellt. Für die Pfarreiengemeinschaft Adenauer Land (9.142 Katholiken) ist vorgesehen, dass sie mit den Pfarreien der Pfarreiengemeinschaften Gerolsteiner Land (7.947 Katholiken), Hillesheim (3.632 Katholiken) und Niederehe (2.720 Katholiken) sowie einer Pfarrei aus der Pfarreiengemeinschaft Daun und zwei Pfarreien aus der Pfarreiengemeinschaft Obere Kyll zur „Pfarrei der Zukunft“ Gerolstein mit 26.148 Katholiken in einem 596 qkm großen Raum zusammengeschlossen werden sollen. In einer „Resonanzphase“, die bis in den Herbst 2017 dauern soll, lädt das Bistum ein, Rückmeldungen, Bedenken, Anregungen und Vorschläge zum vorgelegten Entwurf der Raumgliederung zu äußern. In Aussicht gestellt wird, dass diese von der Teilprozessgruppe Raumgliederung mitbedacht und gewürdigt werden, wenn sie einen vorläufig endgültigen Gliederungsvorschlag vorlegen wird.

Möglichkeiten der Beteiligung

Möglichkeiten, sich an dieser Resonanzphase zu beteiligen, sind: Der Besuch der „Synoden-Werkstatt“ während des Bistumsfestes „Heilig Rock-Tage“ vom 28. April bis zum 7. Mai. Sie ist täglich von 11:00 Uhr bis 21:00 Uhr geöffnet und im Zelt auf dem Konvikts-Hof (Hinter dem Dom 1) zu finden.

Von Mitte Mai bis Ende Juni wird es im Bistum acht größere Veranstaltungen mit Bischof Dr. Stephan Ackermann geben. Dazu sind unter anderen die Mitglieder der jeweiligen Räte (PGR, Pfarreienrat...) eingeladen. In der Nähe finden die Veranstaltungen am 19. Mai um 15 Uhr und um 19:30 Uhr in Ochtendung und am 24. Mai um 19:30 Uhr in Prüm statt. Eine Anmeldung ist online leicht über die Website http://www.bistum-trier.de/heraus-gerufen/raumgliederung-35-pfarreien-der-zukunft/weiter-gehts-resonanz-phase/ möglich.

Rückmeldebögen können entweder schriftlich oder online auf der Website http://www.resonanz-bistum-trier.de/ ausgefüllt werden. Formulare sind über das Pfarrbüro erhältlich und werden auch dem nächsten Pfarrbrief Nr. 6/2017 beigelegt. Für die Pfarreienräte und Verbandsvertretungen ist ein eigener Rückmeldebogen vorgesehen, der bis spätestens 30. September an das Synodenbüro zurückzuschicken sein wird.

„Pfarrei der Zukunft“ Adenau

Der Pfarreienrat der Pfarreiengemeinschaft Adenauer Land und die Verbandsvertretung des Kirchengemeindeverbands haben sich auf ihrer gemeinsamen Sitzung am 26. April mit dem Entwurf für die „Pfarreien der Zukunft“ befasst. Die Vertreter beider Gremien haben sich einstimmig dafür ausgesprochen, sich beim Bistum Trier für die Einrichtung einer eigenen „Pfarrei der Zukunft“ Adenau einzusetzen. Die Begründung dafür ist, dass Adenau ein kommunales, schulisches und geschäftliches Mittelzentrum für einen ländlichen Raum mit etwa 15.000 Katholiken ist. Für die Katholiken in unserer Pfarreiengemeinschaft wäre nur auf diese Weise eine Raumgliederung zu erreichen, die wesentlichen Kriterien, die das Bistum selbst für die Raumgliederung anführt, auch tatsächlich gerecht würde. „Pfarreien der Zukunft haben eine zusammenhängende und möglichst wabenförmige Territorialgestalt. Natürliche und infrastrukturelle Gegebenheiten wie Berge, Flüsse, Straßen, Entfernungen und öffentlicher Personennahverkehr müssen angemessen berücksichtigt werden; das gilt insbesondere für Entfernungen und Fahrzeiten.“ „Pfarrorte müssen sehr gut in das Straßennetz eingebunden sein; alle Teile des Gebiets der zugehörigen Pfarrei der Zukunft müssen möglichst gleichermaßen gut erreichbar sein.“ „In den Pfarrorten müssen geeignete Räume, insbesondere Büroräume bereitgestellt werden können; sie können auch angemietet sein. Am Pfarrort ist das zentrale Pfarrbüro angesiedelt das entsprechend ausgestattet ist und möglichst ausgedehnte Öffnungszeiten anbietet.“ „Die Überlegungen der Länder Rheinland-Pfalz und Saarland sind angemessen zu berücksichtigen; der Pfarrort sollte möglichst mindestens ein Mittelzentrum mit der entsprechenden Infrastruktur und mittelfristiger Planungssicherheit sein.“ Die etwa 15.000 Katholiken, für die Adenau in unterschiedlichen Bereichen die Bedeutung eines Mittelzentrums hat, leben in Pfarreien, die derzeit den Pfarreiengemeinschaften Adenauer Land, Altenahr, Kelberg, Langenfeld und Niederehe zugeordnet sind. Dieser Raum entspräche in weiten Teilen dem ehemaligen Kreis Adenau. Der Pfarreienrat der Pfarreiengemeinschaft Adenauer Land und die Verbandsvertretung des Kirchengemeindeverbandes sind dafür, dass zusammen mit den Verantwortlichen des Bistums sowie den betreffenden Pfarreien geprüft wird, ob in diesem Raum eine funktionsfähige „Pfarrei der Zukunft“ Adenau eingerichtet werden kann.Pressemitteilung

Pfarreiengemeinschaft Adenauer Land

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