Mitgliederjahresversammlung Förderverein Mariendom Andernach e.V.
Restaurierung von Kunstgütern des Doms gefördert
Vorstand im Amt bestätigt
Andernach. Zur Mitgliederversammlung des Fördervereins Mariendom Andernach e.V. hatte der Vorstand eingeladen. Die Sitzung begann mit einer Führung im Andernacher Stadtmuseum, durch dessen Direktor Dr. Kai Seebert. Im Stadtmuseum ist seit Anfang Oktober bis April nächsten Jahres die Sonderausstellung „800 Jahre Mariendom Andernach“ zu sehen. Seebert führte lebendig aus, welch außerordentliches Denkmal der Mariendom und wie reich der Schatz des Gotteshauses ist. Der Sitzungsteil fand anschließend im großen Saal des Schwesternwohnheims des St. Nikolaus-Stiftshospitals statt.
Der Vorsitzende Frank Mertes begrüßte die Anwesenden und informierte nach dem Totengedenken die Zuhörenden über die geleistete Vorstandsarbeit, insbesondere über die Aktivitäten des Vereins seit der letzten Mitgliederversammlung im September 2020.
Mertes berichtete, dass man in 2020 und 2021 insbesondere in die Restaurierung von wertvollen liturgischen Gefäßen sowie eines Reliquienschreins investiert habe. Dieser sei in der Sonderausstellung zu sehen, ebenso wie restaurierte Kelche. Wichtig sei es dem Vorstand, Objekte aus dem Dom zu fördern, die in Gebrauch genommen werden können, wie beispielsweise zwei große Hostiengefäße (Ciborien), die sonntäglich in der Eucharistiefeier zum Einsatz kämen. Pastor Stefan Dumont unterstrich indes die kunsthistorische Bedeutung des restaurierten Schreins, der künftig einen würdigen Platz im Dom erhalte, damit er von Besuchern betrachtet und bestaunt werden könne. Ohne den Förderverein sei die Restaurierung nicht möglich gewesen.
Der Stellvertretende Vorsitzende Jürgen Schneider berichtete vom Jubiläumswochenende, welches Anfang September stattgefunden und bei dem der Förderverein federführend mitgewirkt hat. Wie identifikationsstiftend der Mariendom sei, habe sich an der breiten Beteiligung aller Altersgruppen gezeigt. Ebenso sei man sehr dankbar, dass viele helfende Hände das Fest ermöglicht hätten. Schatzmeister Reinhard Helf stellte die stabile wirtschaftliche Lage des Vereins vor. Mit nunmehr dreihundertvierzig Mitgliedern stellten deren jährlichen Beiträge eine sichere Grundlage dar, um jedes Jahr Projekte zu fördern. Dankbar sei man auch für die größeren Spenden, die der Verein immer wieder zu verbuchen habe.
Nach dem Bericht der Kassenprüfer Richard Welter und Thomas Ebertz wurde dem Vorstand für die geleistete Arbeit Entlastung erteilt. Bei den anschließenden Vorstandswahlen wurden alle Mitglieder im Amt bestätigt. Darüber hinaus gab es Informationen zu geplanten Aktivitäten und Projekten. Man freue sich darüber, nachdem im letzten Jahr viele Aktionen aufgrund der Corona-Pandemie ausfallen mussten, dass das Adventskranzbinden oder das schon traditionelle Weihnachtsliedersingen wieder stattfinden kann.
