Mitarbeiter der Kreisverwaltung Spenden an Rheinbacher Verein
Restcents kommen den „neuen Pfaden“ zugute
Georgsring erhält 2.195 Euro für Projekt mit arbeitslosen Jugendlichen
Rheinbach. Bedienstete der Kreisverwaltung des Rhein-Sieg-Kreises haben traditionell den Restcentbetrag aus dem vergangenen Jahr gespendet. In diesem Jahr wurden zur Hälfte der Georgsring e.V. in Rheinbach für sein Förderprojekt „Neue Pfade“ sowie die Altenhilfe Hennef bedacht. Jetzt wurden Martin Fröhlich und Werner Gerhards, als Vertreter des Georgsring e.V., durch die stellvertretende Personalratsvorsitzende Constanze Peiter ein Scheck in Höhe von 2.195,00 Euro überreicht. Die sogenannte Restcentkasse wurde 1989 als Aktion „Restpfennig“ ins Leben gerufen. Die Bediensteten des Rhein-Sieg-Kreises stellen freiwillig als Beitrag den Centbetrag ihres Monatsgehalts zur Verfügung. Die erste Spende erfolgte im Jahr 1990, also vor nunmehr 27 Jahren, und soll zur Unterstützung, Förderung von sozialen Einrichtungen oder Menschen in Not im Rhein-Sieg-Kreis dienen. In dieser Zeit sind insgesamt 67.831,00 Euro zusammengekommen, womit 27 unterschiedliche Einrichtungen und Maßnahmen unterstützt wurden.
Das wesentliche Ziel des Georgsring e.V. Rheinbach mit seinem Förderprojekt „Neue Pfade“ ist, arbeitslose Jugendliche für die Anforderungen des Arbeitsmarktes fit zu machen. Es gab und gibt Arbeitsgelegenheiten mit und ohne Qualifizierung und für unterschiedliche Altersgruppen.
35 ältere, das heißt über 25-jährige, Teilnehmer arbeiten derzeit in rund 50 öffentlichen und gemeinnützigen Einrichtungen in Rheinbach, Meckenheim, Swisttal und Wachtberg. Es wird versucht, diese rund 35 Teilnehmer in den zur Verfügung stehenden öffentlichen Einrichtungen der Kommunen so zu verteilen. Aber auch die Betreuung von jüngeren Arbeitslosen mit besonderen Schwierigkeiten beim Einstieg in den ersten Arbeitsmarkt ist ein weiterer Schwerpunkt ihrer Arbeit. Zurzeit sind weitere 20 Arbeitslose in der Maßnahme „Perspektive Einstieg“, denen unter anderem berufliche Grundlagen in täglicher „Projektarbeit“ vermittelt werden oder geholfen wird, bestimmte Hemmnisse abzubauen.
Seit der Gründung der Initiative im Jahr 2003 haben über 1200 Arbeitslose bei den „Neuen Pfaden“ an unterschiedlichen Maßnahmen teilgenommen. Etwa 25 bis 30 Prozent von denen, die die sechs oder neun Monate erfolgreich durchgehalten haben, konnten im ersten Arbeitsmarkt eine Stelle finden bzw. auf einen Arbeitsplatz vermittelt werden oder eine Aus- oder Fortbildungsmaßnahme erfolgreich abschließen.
