Feierliche Einsegnung einer neuen Drehleiter für die Wehren der VG Mendig
Retten – Löschen – Bergen – Schützen
Mendig. Anlässlich der feierlichen Einsegnung eines sogenannten Hubrettungsfahrzeuges vom Typ DLK 23/12 (Drehleiter) hieß VG-Bürgermeister Jörg Lempertz auf dem Mendiger Marktplatz außer den zahlreich erschienenen Wehrleuten auch Diakon Winfried Stadtfeld und Vikarin Michelle Friedrich herzlich willkommen. Außerdem begrüßte er den Wehrleiter Stephan Schüller, den stellvertretenden Wehrführer und die Kameraden der FFW Mendig sowie die Mitglieder des Verbandsgemeinderates, die Beigeordneten, Stadtbürgermeister Hans Peter Ammel und die Ortsbürgermeister.
Lempertz unterstrich, dass die Feuerwehrkameraden ihre Leistungsfähigkeit zugunsten der Hilfesuchen aufgrund der neuen technischen Gerätschaft, die „erstmals in der Geschichte unserer Verbandsgemeinde angeschafft wurde“, weiter steigern.
Mit der neuen Drehleiter wird für die Wehren der Verbandsgemeinde Mendig ein Fahrzeug in den Dienst gestellt, das bei Brandgefahren in bewohnten Gebäuden die Sicherstellung eines zweiten Rettungsweges innerhalb einer kurzen Zeit ermöglicht und auch als Arbeitsgerät bei der Brandbekämpfung und beim Rüsteinsatz wertvolle Unterstützung leistet.
„Die Notwendigkeit der Anschaffung eines solchen Hubrettungsfahrzeuges konnte aufgrund der Vielzahl der kritischen Objekte im Bereich Mendig bejaht werden. Die Drehleiter wird nun heute offiziell am Standort Mendig in Dienst gestellt. Optimal für die Herausforderungen in Mendig! Es freut mich, dass mit diesem neuen Fahrzeug der Einsatzwille und die Bereitschaft, anderen Menschen zu helfen, eine weitere professionelle Unterstützung findet“, so VG-Bürgermeister Jörg Lempertz, der darauf hinwies, dass die Wehren nunmehr - gemeinsam mit den weiteren Fahrzeugen zur technischen Hilfeleistung und Brandbekämpfung - optimal gerüstet und ausgestattet seien.
Sicherheit gewährleisten
Außerdem sei es für die Verbandsgemeinde als kommunaler Aufgabenträger eine Erfüllungspflicht, aber auch eine Selbstverständlichkeit durch die Anschaffung der Drehleiter die Sicherheit der Menschen in den Gemeinden zu gewährleisten. Nicht zuletzt unterstützte die Verbandsgemeinde damit das Ehrenamt und die Leistungen der über 200 Feuerwehrkameradinnen und Kameraden, die der Feuerwehr in der gesamten kommunalen Familie angehören. In diesem Zusammenhang dankte Lempertz allen Kameradinnen und Kameraden für ihr unermüdliches Engagement und die Bereitschaft, 24 Stunden am Tag für den Einsatz bereit zu sein.
Der Verbandsgemeinderat hatte sich seinerzeit für die Anschaffung einer gebrauchten Drehleiter ausgesprochen. Diese wurde generalüberholt und einem Refurbishment (qualitätsgesicherte Instandsetzung) unterzogen. Außerdem wurde die komplette Drehleiter auf LED Beleuchtung nach neuestem Stand umgerüstet. Zusätzlich hat die Drehleiter einen Gelenkarm, welcher eine Rettung in schmalen Gassen ermöglicht, da der Korb bodeneben vor dem Führerhaus abgelegt werden kann.
Laut VG-Bürgermeister Jörg Lempertz betragen die Beschaffungskosten ca. 250.000 Euro und liegen damit etwa 400.000 Euro unter dem Neupreis für ein vergleichbares Fahrzeug. „Das verdeutlicht, dass wir mit dem Refurbishment sowohl einen effektiven, als auch wirtschaftlichen Weg angegangen sind, der von Anfang an die Unterstützung der Feuerwehr gefunden hat“, so Lempertz, der den Schlüssel für das Fahrzeug an die Kameraden, stellvertretend der Wehrleitung und Wehrführung mit den Worten überreichte: „Möge dieses multifunktionelle Fahrzeug dafür dienlich sein, Menschen eine umfassende und schnelle Hilfe zu gewähren und gleichzeitig die Eigensicherung unserer Kameraden bei ihrem herausfordernden Ehrenamt gewährleisten. Gott zur Ehr, dem Nächsten zur Wehr!“
Wehrleiter Stephan Schüller, der die Vorführung der Drehleiter mit detaillierten Daten kommentierte, betonte ausdrücklich, dass es sich bei der Anschaffung um eine Investition in die Sicherheit aller Bürger und aller Feuerwehren der Verbandsgemeinde handele, da das in Mendig stationierte Fahrzeug in der gesamten VG zum Einsatz kommen werde, um im Schadenfall Menschenleben retten zu können.
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Wehrführer Stephan Schüller kommentierte die Vorführung der Drehleiter.
Diakon Winfried Stadtfeld segnete die Drehleiter ein.
