Allgemeine Berichte | 01.06.2026, 19:13 Uhr

App-Auszeichnung Arbeitswelt

Rezan Aaron Yalçin aus Rheinbach gewinnt 4. Platz beim Jugend forscht Bundesfinale

Rezan Yalcin an seinem Stand beim 61. Bundeswettbewerb von Jugend forscht

Herzogenaurach/Rheinbach. Im März berichtete das Städtische Gymnasium Rheinbach über seinen Schüler Rezan Aaron Yalçin, der mit seiner App „JobBridge“ zunächst den Regionalwettbewerb und anschließend den Landeswettbewerb von „Jugend forscht“ in Nordrhein-Westfalen gewann. Nun hat der 15-Jährige auch beim Bundesfinale in Herzogenaurach überzeugt.

Für seine App „JobBridge“ wurde der Rheinbacher mit dem vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales vergebenen 4. Preis im Fachgebiet „Arbeitswelt“ ausgezeichnet. Mit der Auszeichnung ist zudem eine Einladung des Bundeskanzlers nach Berlin verbunden.

Die App entstand aus eigenen Erfahrungen mit der Rheinbacher Taschengeldbörse. Ziel von „JobBridge“ ist es, die Vermittlung von Gelegenheitsjobs für Jugendliche digital, transparenter und einfacher zu gestalten. Bereits heute laufen Gespräche über mögliche Einsatz- und Weiterentwicklungsmöglichkeiten.

Der Weg zum Bundesfinale

Ursprünglich war das Projekt für „Jugend forscht Junior“ vorgesehen. Aufgrund der hohen Qualität stufte die Jury den damals 14-Jährigen jedoch in die Sparte „Jugend forscht“ hoch. Es folgten der Regionalsieg in Leverkusen, der Landessieg in Bochum und schließlich die Teilnahme am Bundesfinale. Begleitet wurde das Projekt von den Projektbetreuenden Malik Stork und Dr. Daisy Breitbach.

Bei der Preisverleihung würdigte Herzogenaurachs Erster Bürgermeister Dr. German Hacker die Preisträger als die „nächste U21-Nationalmannschaft für Wissenschaft und Technik“. Solche Vorbilder seien wichtig, um Begeisterung für Forschung, Innovation und gesellschaftliche Verantwortung zu wecken.

Bundesbildungsministerin Karin Prien, Bundeswirtschaftsministerin Reiche sowie der Aufsichtsratsvorsitzende von Schaeffler, Georg Schaeffler, hoben die Bedeutung der bei „Jugend forscht“ gezeigten Kompetenzen hervor. Fach-, Methoden- und Zukunftskompetenzen, wie kreatives und problemlösendes Denken, seien für unsere Wirtschaft, Gesellschaft und Demokratie gleichermaßen unverzichtbar.

Das diesjährige Bundesfinale erreichten 159 junge Forschende aus ursprünglich rund 11000 Teilnehmerinnen und Teilnehmern.

Rezan Yalcin mit seinen Projektbetreuern Malik Stork und Dr. Daisy Breitbach

Rezan Yalcin mit seinen Projektbetreuern Malik Stork und Dr. Daisy Breitbach Foto: Malik Stork, Abdruck frei

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Rezan Yalcin an seinem Stand beim 61. Bundeswettbewerb von Jugend forscht Foto: Malik Stork, Abdruck frei

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