Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden. OK Weitere Informationen

Themenwoche feiert fünfjähriges Jubiläum

RheinAhrCampus setzt Zeichen gegen Rechtsextremismus

Am Dienstag, 22. und Donnerstag, 24. Oktober

RheinAhrCampus setzt
Zeichen gegen Rechtsextremismus

Der renommierte Sozialwissenschaftler Professor Dr. Stefan Sell vom RheinAhrCampus referiert zu „Extremen“ in aktuellen gesellschaftlichen Entwicklungen. Foto: Stefan Sell

15.10.2019 - 16:45

Remagen. Die Themenwoche am RheinAhrCampus feiert in diesem Jahr ein kleines Jubiläum. Bereits zum fünften Mal findet die Veranstaltungsreihe statt. Die Themenwoche steht im direktem Zusammenhang mit den jährlich vor dem RheinAhrCampus stattfindenden sogenannten „Trauermärschen“ rechtsextremer Gruppen. Deren Ziel ist die gegenüberliegende Kapelle „Schwarze Madonna“, die an das damalige „Rheinwiesenlager“ für deutsche Kriegsgefangene erinnert. Die Rechten vereinnahmen das Leid der dort Inhaftierten für ihre propagandistischen Zwecke und blenden den historischen Kontext aus.

Remagen und die Hochschule setzen sich seit Jahren mit dem „Tag der Demokratie“ zur Wehr. Vor fünf Jahren haben Studierende und Mitarbeitende das Projekt ins Leben gerufen, um sich für demokratische Werte, Vielfalt und Toleranz einzusetzen.

Am 22. und 24. Oktober lädt der RheinAhrCampus wieder mit einem bunten Programm zum diesjährigen Thema „EXTREM!? in die Joseph-Rovan Allee 2 nach Remagen ein.

Zum Auftakt informieren die Mobile Beratung gegen Rechtsextremismus für den Bereich Koblenz/Mittelrhein, das Bündnis Remagen für Frieden und Demokratie, das Friedensmuseum Remagen und Mitarbeitende und Studierende des RheinAhrCampus an beiden Tagen jeweils in der Mittagszeit von 11.30 Uhr bis 14.30 Uhr am Diskussions-Stand „Remagen gegen Rechts“ über die Hintergründe zum Aufmarsch der Rechtsextremisten und über den Tag der Demokratie am 16. November.

Am Dienstagabend, 22. Oktober startet um 18 Uhr der Poetry-Slam.

Die Künstlerinnen und Künstler Jana Goller, Jay Nightwind, Textstreet Boys und Anna-Lisa Tuczek treten im Wettstreit mit ihren selbstgeschriebenen Texten zum Thema „EXTREM!? gegeneinander an.

Am Donnerstag, 24. Oktober um 17.45 Uhr wird der Remagener Professor, Dr. Stefan Sell, gefragter Interviewpartner zu sozial- und arbeitsmarktpolitischen Fragen, einen Vortrag über „Extreme“ in aktuellen gesellschaftlichen Entwicklungen halten. Dieser Vortrag wird im Rahmen des Projektes „Demokratiekonferenz“ des Bundesprogramms „Demokratie Leben“ stattfinden. Moderiert wird die Demokratiekonferenz von Achim Böttcher vom Politischen Arbeitskreis Schulen.

Beide Abendveranstaltungen finden im Audimax im Gebäude A statt.

Die Themenwoche wird durch die Ausstellung „Jüdische Lebenswelten in Deutschland heute“ ergänzt. Die Ausstellung ist noch bis zum 16. November zu den Öffnungszeiten des Campus im Foyer des Gebäudes B zu sehen.

Die Ausstellung beleuchtet anhand von Biografien die Vielfalt des jüdischen Lebens und des Judentums in Deutschland im 21. Jahrhundert.

Porträttafeln von zumeist jungen Menschen zeigen die vielfältigen Wurzeln auf, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Fachbereich Wirtschafts- und Sozialwissenschaften Dipl.-Bw. (FH) Daniela Müller, Joseph-Rovan-Allee 2, 53424 Remagen, Tel.: (0 26 42) 932- 309, Mobil: (01 74) 3 12 59 72, Daniela.mueller@rheinahrcampus.de, www.rheinahrcampus.de, die Menschen in Deutschland heute haben.

Die Porträts werden in den Kontext der fast 2000-jährigen Geschichte der Juden in Deutschland eingebettet. Es wird aufgezeigt, dass sich die deutsch-jüdische Geschichte nicht nur auf den Holocaust beschränkt und jüdische Einwohner die deutsche Gesellschaft mitprägten und bis heute noch prägen.

Eine Anmeldung für die Programmpunkte ist nicht notwendig.

Der Eintritt ist kostenlos.

Weitere Informationen und das vollständige Programm können auf der Internetseite www.hskoblenz.de/themenwoche eingesehen werden.

Pressemitteilung Hochschule Koblenz, Fachbereich

Wirtschafts- &

Sozialwissenschaften

Artikel bewerten

rating rating rating rating rating
Kommentare können für diesen Artikel nicht mehr erfasst werden.
Sie müssen angemeldet sein, um einen Leserbeitrag erstellen zu können.
Weitere Berichte

Bündnis 90/Die Grünen Ortsverband Rheinbach

Nahwärmeprojekt am Städtischen Gymnasium kommt endlich voran

Rheinbach. Das schon lange angedachte Projekt kommt endlich voran: In Rheinbach sollen das Städtische Gymnasium, die Gesamtschule Dederichsgraben sowie angeschlossene Turnhallen und Nebengebäude zukünftig mit Nahwärme beheizt werden. Der Ausschuss für Stadtentwicklung beauftragte die Verwaltung, in diesem Jahr die Planung aufzunehmen und ihm die Ergebnisse vorzulegen. Außerdem wurde einstimmig beschlossen,... mehr...

Weitere Berichte

Mit 11 Leitsätzen unter dem Motto „Das Paradies Wachtberg“ schützen undplanvoll weiterentwickeln!“ wirbt die drittstärkste Fraktion im Gemeinderat um Wählerstimmen

„Unser Wachtberg“ tritt mit 19-köpfigem Team an

Wachtberg. Die bei der letzten Kommunalwahl erstmals angetretene Wählergemeinschaft „Unser Wachtberg“ tritt bei der Kommunalwahl im September mit einem 19-köpfigen Team in allen Wachtberger Orten an.... mehr...

Mitgliederversammlung der CDU muss entscheiden

Klarheit zur Kommunalwahl

Rheinbach. Nach aktuellem Stand werden am 13. September dieses Jahres in NRW die Kommunalwahlen stattfinden. Für die Rheinbacher Bürgerinnen und Bürger heißt das: die Stimme für ihren Bürgermeister, die Mitglieder des Rates, für zwei Kreistagsabgeordnete sowie für den Landrat abgeben. mehr...

Politik

SPD Rheinbach

Sofortiges Fußgänger- und Radwegekonzept

Rheinbach. Die SPD-Fraktion im Rat der Stadt Rheinbach fordert von Bürgermeister Raetz, unverzüglich ein Fußgänger- und Radwegekonzept für Rheinbach in Angriff zu nehmen. Das nützt dem Klima und der Verkehrssicherheit gleichermaßen und erhöht die Lebensqualität in unserer schönen Stadt. mehr...

Unabhängige Wählergemeinschaft Wachtberg

UWG geht mit starkem Team in die Kommunalwahl

Wachtberg. In Ihrer jüngsten Mitgliederversammlung in Gimmersdorf wählten die UWG-Mitglieder ihre 19 Kandidatinnen und Kandidaten für die Wahlbezirke und den zukünftigen Gemeinderat in Wachtberg. mehr...

Wählergemeinschaft „Unser Wachtberg“

Unser Wachtberg tritt mit 19-köpfigem Team an

Wachtberg. Bei der letzten Kommunalwahl erstmals als Wählergemeinschaft „Unser Wachtberg“ angetreten, wird „Unser Wachtberg“ auch bei der Kommunalwahl im September mit einem19-köpfigen Team an den Start gehen. mehr...

Sport

SV Niederbachem 1947 e.V.

Jahreshauptversammlung

Niederbachem. Der SV Niederbachem 1947 e.V. lädt zur Jahreshauptversammlung 2020 ein. Diese findet am Montag, 15. Juni ab 19 Uhr im Vereinsheim des SV Niederbachem 1947 e.V. statt. Es wird ein neuer Vorstand gewählt. mehr...

Tolles Jugend Camp

SV Niederbachem 1947 e.V.

Tolles Jugend Camp

Niederbachem. Kürzlich hat der SV Niederbachem ein Jugend-Camp organisiert. Über 20 Kinder aus allen Jugenden des Vereins wurden über sechs Stunden vom Trainerteam und Spielern der 1. Mannschaft, rund um DFB Elite Lizenz Trainer Alexander Odenthal, trainiert. mehr...

Family of Archer

Wormersdorf hat einen neuen Verein

Family of Archer

Wormersdorf. Auch in Wormersdorf tut sich was in der Sportwelt, ein neuer Verein „Family of Archer Wormersdorf e.V.“ stellt sich vor. mehr...

Wirtschaft

- Anzeige -evm-Kundenzentren wieder regulär geöffnet

Standorte begrüßen Kunden zu gewohnten Zeiten

Region. Elf der insgesamt 14 Kundenzentren der Energieversorgung Mittelrhein (evm) öffnen wieder zu den gewohnten Zeiten. Die Standorte in Linz und Gerolstein sind weiterhin eingeschränkt geöffnet, Sinzig muss vorerst geschlossen bleiben. mehr...

Lichtblick in der Corona-Krise

- Anzeige -Fitness-Studio der Römer-Thermen wurde wiedereröffnet

Lichtblick in der Corona-Krise

Bad Breisig. Großes Aufatmen bei den Stammgästen des Fitness-Studios in den Römer Thermen: Am 29. Mai öffnete das Fitness-Studio der Römer Thermen wieder seine Tore. mehr...

Beschäftigte im Landkreis Ahrweiler waren im Jahr 2019 seltener krankgeschrieben

Unterdurchschnittlich viele Beschäftigte krank

Kreis Ahrweiler. Die Beschäftigten im Landkreis Ahrweiler waren im Jahr 2019 seltener krankgeschrieben als im Landesdurchschnitt. Das geht aus Daten der Krankenkasse BARMER hervor. Der Krankenstand in... mehr...

Lesen Sie Jetzt:
Umfrage

Wollen Sie dieses Jahr Urlaub in der Region machen?

Ja, klar! Ich habe schon gebucht.
Mich zieht es in die Ferne!
Sehr gern, aber ich weiß noch nicht genau, wann und wo...
Nein, ich fahre lieber an die See.
Hier kenne ich doch bereits jeden Winkel!
Ehrlich gesagt: Weiß nicht.
aktuelle Beilagen
 
Kommentare
Jean Seligmann:
Das zwanghafte und angestrengte Bemühen, die AfD zu diskreditieren, produziert Widerspruch und Lächerlichkeit am laufenden Band.
Siegfried Kowallek:
Beim Komplex AfD, Spenden und Geheimnistuerei denke ich eher an die verdeckten Zahlungen von rund 132.000 Euro an die AfD-Politikerin Alice Weidel, bei denen die Bundestagsverwaltung wegen möglicher Verstöße gegen das Parteiengesetz Sanktionen gegen diese Partei prüft. Es stehen Strafzahlungen in dreifacher Höhe der Spenden aus der Schweiz im Raum, also rund 396.000 Euro. Jetzt will aber die AfD-Fraktion im Neuwieder Stadtrat einen Teil ihrer Aufwandsentschädigungen für einen guten Zweck spenden, was auf jeden Fall sympathisch ist im Gegensatz zu einer verdeckten Entgegennahme großer Spenden von jemandem, der etwas zu verbergen hat. Der angekündigte Verzicht auf eine medienöffentliche Bekanntgabe von Empfängern dieser Spenden befremdet mich jedoch aus zwei Gründen. Zum einen wirkt das heimliche Spenden an gemeinnützige Vereine oder Organisationen dadurch vergleichbar anrüchig wie etwa ein heimlicher Bordellbesuch, den man auch nur dann selbst öffentlich macht, wenn man erfolgreicher Kommunalpolitiker in Ochtendung ist. Zum anderen überzeugt die Begründung nicht, in der Vergangenheit sei vielerorts Druck auf Organisationen ausgeübt worden, die von der AfD eine Spende angenommen hätten. Wäre das der Fall gewesen, hätte diese Partei das doch auf jeden Fall laut und heftig angeprangert. Dieses Liebäugeln mit einem Opfermodus erinnert an den bisherigen geheimnistuerischen Umgang der AfD mit ihren Freitagsveranstaltungen im Kreis, deren Veranstaltungsort man nur auf Nachfrage mitgeteilt bekam. Dabei weiß nicht nur ich, in welcher Neuwieder Gaststätte diese Veranstaltungen stattfanden. Zudem stand deren Name sogar in einem ausgewogenen Artikel über eine AfD-Freitagsveranstaltung. Und als ich die letzte Veranstaltung dieser Partei vor den Corona-Einschränkungen in Oberbieber zum Thema „Wald und Wild“ besuchte, sah ich dort keinen einzigen Gegendemonstranten, obwohl die Partei den Veranstaltungsort zuvor sogar hinreichend öffentlich bekanntgegeben hatte. Siegfried Kowallek, Neuwied
S. Schmidt:
Das ganze Geschäftsmodell um einen „unnatürlichen“ Klimawandel beruht auf Modellberechnungen und den Verlautbarungen des IPCC (Intergovernmental Panel on Climate Change). Nun hat die „University of Michigan“ in einer Pressemeldung vom 30.04.2020 die Katze aus dem Sack gelassen: Etliche der IPCC-Klimamodelle prognostizieren eine unrealistisch hohe Erwärmung für die Zukunft! Wie die „Berechnungen“ für die zu erwartenden „Corona-Opfer“ (es wurden bis zu 560.000 Tote prognostiziert), vollkommen falsch!
Heinrich Heine:
Dort wo man Bücher verbrennt, verbrennt man auch am Ende Menschen.
Service
LESETIPPS
GelesenEmpfohlen
Anzeige Online bestellen

Geben Sie Ihre Anzeige in wenigen Schritten einfach selbst auf - Rund um die Uhr auf unserer Online-Anzeigenaufgabe! Wählen Sie hier einfach die passende Rubrik aus.