Allgemeine Berichte | 17.07.2019

Neuwahlen des seit 2011 bestehenden Vereins zur Leseförderung

Rheinbach Liest vergrößert seine Mannschaft

Mitglieder bestätigen das bestehende Vorstandsteam um die 1. Vorsitzende Monika Flieger

Das Vorstandsteam von Rheinbach Liest.Foto: privat

Rheinbach. „Wir sind immer noch ein junger Verein und trotz stetig steigender Mitgliedschaften auch noch vergleichsweise klein“, konstatierte die 1. Vorsitzende Monika Flieger von Rheinbach Liest e.V. auf der kürzlich durchgeführten Mitgliederversammlung. „Trotzdem sind wir hier in Rheinbach ein wichtiger Faktor im kulturellen Leben geworden.“

„Wir liegen derzeit bei rund 150 Mitgliedschaften, darunter sind viele Familien.

Etwa 20 Prozent unserer Mitglieder sind aktiv in Projekte und Formate eingebunden“, ergänzt Schatzmeisterin Sabine Post. Sie ist von Beginn an dabei, ebenso wie der 2. Vorsitzende Gerd Engel und Beisitzerin Steffi Scherer. Den Vorstand komplettiert neben den drei neu gewählten Beisitzern Anke Schmitz-Reinhard, gelernte Buchhändlerin und Bibliothekarin.

Wahrgenommen wird der Verein oft durch Veranstaltungsformate wie den RheinHexenSlam, das Lesefestival „SeitenKnistern“, den musikalischen Büchertalk „BücherStimmen“, das Singer-Songwriter-Konzert „LiedStrich“, die Offene Literaturbühne „TextProbe“ bzw. „TextProbe junior“, die Salonlesung „Rheinbach liest in den Häusern der Stadt“, den Grundschulvorlesewettbewerb „Laut oder deutlich!“, den Jahresempfang „aufgeschlagen!“, die Herbstreihe „Rheinbach liest vor“ und diverse Einzelveranstaltungen. Zum Arbeitsprogramm gehören aber auch Projekte wie die „LeseWiese“ im Freizeitpark, die Herausgabe der kostenlosen Empfehlungsbroschüre „Vorlesen“, das Verteilen von Pixie-Büchern durch die vereinseigene Fußgruppe auf dem Rheinbacher Karnevalszug oder die Adventsaktion „Bücherüberraschung“, bei der Jahr für Jahr mehr als 50 Buchadventskalender aus gut erhaltenden gespendeten Büchern für Rheinbacher Kitas und Schulklassen zusammengestellt werden. Darüber hinaus unterstützt der Verein die Rheinbacher Büchereien, Schulen und Kitas materiell, finanziell und ideell.

Der Name „Rheinbach Liest“ ist also Programm und Ziel. „Wir verstehen uns dabei nicht nur als Macher, sondern auch als Katalysator“, so der 2. Vorsitzende Gerd Engel. „Durch Lobby- und Netzwerkarbeit sowie Kooperationen sollen Lesen und Vorlesen in Rheinbach und der Region wichtig werden und bleiben“. Vielfältig ist daher die Zusammenarbeit mit Schulen und Kitas, dem Kulturamt der Stadt, dem Gewerbeverein, der Öffentlichen Bücherei St. Martin, der Buchhandlung Kayser, der VHS-Musikschule, dem Eifelverein, der Togo-Hilfe, den Kirchengemeinden und Jugendorganisationen sowie anderen mehr. „Menschen, für die Bücher und Kultur wichtig sind, gibt es ja überall“, so das neue Vorstandsteam. „Und gemeinsam können wir unsere Anliegen viel besser verwirklichen.“

Ein gutes Beispiel für Kooperation ist die gemeinsame Ausrichtung des jährlichen Kreisentscheids des bundesweiten Vorlesewettbewerbs mit der Buchhandlung Kayser, der Öffentlichen Bücherei St. Martin und je einer der drei Schulen als Gastgeberin. „Aus Büchern packend vorlesen zu können, ist eine eigene Kulturtechnik. So kann man andere für Bücher und Geschichten begeistern, und das brauchen wir heute mehr denn je“, so Engel. Ein gut gemachter Vorlesewettbewerb sei also eine riesige Chance zur Förderung des Lesenachwuchses. „Ein solches Vorlese-Ereignis mit hunderten von Kindern stemmt man nur im Verbund.“

Wer sich für die Arbeit des gemeinnützigen Vereins interessiert oder ihn gar unterstützen möchte, kann sich an Monika Flieger oder ein anderes Mitglied aus dem Team wenden. Informationen gibt es unter rheinbach-liest.de

Das neue Halbjahresprogramm erscheint am Ende der Sommerferien. Hier schon mal vorab die nächsten Termine: 17. bis 26. August Vorlesezeit auf der LeseWiese. 29. August „Diner en blanc“ in der Weiherstraße. 9. September TextProbe im Glaspavillon. 20. September LiedStrich im VPK. 27. September RheinHexenSlam in der SGR-Mensa.

Das Vorstandsteam von Rheinbach Liest.Foto: privat

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