Ausstellung der Fotogruppe Brennweite des Kunstforums ’99 endete mit großem Erfolg
„Rheinbach-alltäglich-besonders“
Über 400 Besucher ließen sich von ungewöhnlichen Motiven „ihrer Stadt“ beeindrucken
Rheinbach. Der Gaspavillon in Rheinbach war dem Ansturm der interessierten Besucher der Ausstellung zeitweise kaum gewachsen. Über 400 Besucher waren gekommen, um sich die Fotoausstellung der vier Künstler – Elke Mohr, Jens Uwe Mornhinweg, Peter Kraus und Uschi Sträter – anzusehen. Das schöne Wetter am Wochenende lockte immer mehr Besucher in den Glaspavillon. „Wir konnten uns bei dem hohen Besucheraufkommen zeitweise nur sehr ungenügend um jeden einzelnen Gast kümmern,“ so Uschi Sträter. Viele Besucher stellten fest, dass sie schon lange (über drei Generationen) in Rheinbach leben, aber einige Motive noch nie bewusst wahrgenommen haben. Die einhellige Meinung der Besucher, einige waren sogar mehrmals da, lautete: Eine gelungene, ansprechende und vielfältige Präsentation der unterschiedlichsten Ansichten von Rheinbach. Hier hatten die Fotokünstler mit sehr viel Liebe zum Detail verschiedene Themen aufgegriffen. Ob nun die dunkle Vergangenheit der Hexenverfolgung, die Hitchcock nicht besser ins Bild hätte setzen können, oder die verschiedenen Gullideckel, verfremdeten Traktorreifen und Schaufeln aus landwirtschaftlichem Betrieb, oder Straßenansichten von Rheinbach, die aussahen, als ob sie in New York oder Tokio aufgenommen wurden, oder die Perspektiven durch Glaskugeln. So interessant und unterschiedlich wurde Rheinbach noch nie gezeigt. „Sehr schöne, interessante und überraschende Ansichten vom vermeintlich bekannten Rheinbach. Gratulation“ war nur ein Gästebucheintrag, der für fast alle anderen steht. „Die vielen Besucher sind - neben dem Thema „Rheinbach“ - nicht zuletzt der freundlichen und ausführlichen Vorabberichterstattung der Presse geschuldet“ so die Fotokünstlerin Elke Mohr.
