Allgemeine Berichte | 23.09.2014

Acht Schauspieler lesen in acht Wohnzimmern in Rheinbach Auszüge aus acht Büchern

Rheinbach liest in den Wohnzimmern der Stadt

Ein unvergesslicher Abend in familiärem Rahmen mit Werken französischer Autorinnen

Das Organisationsteam freut sich schon jetzt auf die Veranstaltung „Rheinbach liest in den Häusern der Stadt“ JOST

Rheinbach. „Es wird ein unvergesslicher Abend!“, das versprechen die Organisatoren der dritten Auflage von „Rheinbach liest in den Häusern der Stadt“. Am Sonntag, 28. September, ab 18 Uhr lesen acht professionelle Schauspieler in acht Wohnzimmern der Stadt Auszüge aus acht Büchern, die alle zum diesjährigen Thema passen: „Frankreich, Frauen, Fr…“. Das „Fr…“ steht dabei für Frühschoppen, Frivolität, Freiraum, Freizügigkeit, Frühreife, Frechheit, Fremdheit und Frösteln. Dank der Unterstützung des Rheinbacher Unternehmerinnenvereins „sie::werk“ mit Renate Kewenig an der Spitze wird es erstmals nicht nur in der Kernstadt, sondern auch in den Ortschaften Hilberath, Todenfeld und Niederdrees Lesungen in der guten Stube einer Familie geben. Um welche Wohnzimmer es sich handelt, erfahren nur die angemeldeten Gäste, denn die Teilnehmerzahl ist für jedes Wohnzimmer auf 15 begrenzt. Schließlich soll das Ganze nicht in eine Massenveranstaltung ausarten, sondern ein Abend in familiärer, fast intimer Atmosphäre bleiben. Diese Art von Literaturvergnügen knüpft an die Salonlesungen des 19. Jahrhunderts und erfreut sich in vielen deutschen Städten von Konstanz bis Hamburg zunehmender Beliebtheit. Bekannte Schauspieler des EuroCentral Theaters in Bonn stellen zunächst die Autorinnen und ihre Bücher vor, bevor sie mit der Lesung beginnen. Natürlich kann später nach Herzenslust über das gerade Gehörte diskutiert werden, doch der Verein „Rheinbach liest“ bittet im Anschluss an die Einzelveranstaltungen zu einem gemeinsamen Ausklang im Himmeroder Hof, wo ebenfalls bei einem Freigetränk die Möglichkeit besteht, sich mit anderen Teilnehmern auszutauschen und mit den Vorlesern ein Gespräch zu führen. Dass die vorgestellten Bücher allesamt angesehen und gekauft werden können, ist eine Selbstverständlichkeit, zumal die Buchhandlung Kayser die Veranstaltung tatkräftig unterstützt. Freie Gedanken trügen Früchte und ergänzten den Titel „Frankreich, Frauen, Fr…“, erläutert der Vereinsvorsitzende Hubert Hucho bei einem Vorgespräch. „Lockt uns ein Frühschoppen in die französische Landschaft und gaukelt die Idylle nur vor? Oder erfreuen wir uns an Freiraum, den die Frechheit uns schenkt? Fremdheit erzeugt Frösteln, aber Gemeinschaft schenkt Freiheit“, fasst er schmunzelnd die Intention zusammen. Dieses Jahr habe man starke Frauen in Person von französischen Autorinnen in den Mittelpunkt des Geschehens gestellt, denn sie erfassten in ihren Werken jede Wirklichkeit und zeigten ein vielfältiges Abbild der Gesellschaft der vergangenen wie der heutigen Zeit. Tragödien und Komödien seien ebenso im Angebot wie Kriminalfälle, sodass für jeden Geschmack etwas passe. Eine Lesung werde sogar in französischer Sprache gehalten mit George Sands Werk „Lélia“. Weitere Autorinnen sind Mary Longworth, Francoise Sagan, Marguerite Yourcenar, Marguerite Duras, Yasmina Reza, Marie NDiaye und Fred Vargas. Mit im Boot ist auch der Partnerschaftsverein Rheinbach-Villeneuve lez Avignon, denn natürlich sei das Thema Frankreich und die Kultur des Nachbarlandes eine Herzensangelegenheit des Vereins, so Vorstandsmitglied Peter Eschweiler. Deshalb freue man sich besonders auf die Lesung in Französisch, zumal der Text aus dem Schulkanon stamme und nicht allzu schwer verständlich sei. Karten zum Preis von acht Euro gibt es im Vorverkauf in der Buchhandlung Kayser in Rheinbach oder per E-Mail an karten@rheinbach-liest.de. Weitere Informationen unter www.rheinbach-liest.de.

Das Organisationsteam freut sich schon jetzt auf die Veranstaltung „Rheinbach liest in den Häusern der Stadt“ Foto: JOST

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