Allgemeine Berichte | 11.06.2013

Die Bürgerstiftung „Wir für Rheinbach“ hatte sich mehr Zuspruch erhofft

Rheinbacher Bürgerbrunch

Auch im Himmeroder Hof ließ der Besuch zu wünschen übrig

Gute Laune herrschte bei den Besuchern des Vierten Rheinbacher Bürgerbrunches. Darunter auch Geburtstagskind Brigitte Emme (li.), die mit ihren Freunden nach dem Besuch des Glasmuseums ein wenig feierte. VJ

Rheinbach. Gemeinsames brunchen stand auf dem Programm beim 4. Rheinbacher Bürgerbrunch, der erstmals im Himmeroder Hof abgehalten wurde. Doch auch dort ließ der Zuspruch sehr zu wünschen übrig, bedauerte Heinz Haubrichs.

Der Vorsitzende der Bürgerstiftung „Wir für Rheinbach“ hatte auf eine wesentlich stärkere Beteiligung der Rheinbacher gehofft, weil auch mit dem Erlös dieser Veranstaltung die Zuschüsse der Stiftung für Rheinbacher Vereine und Projekte finanziert werden. Enttäuscht zeigte sich Haubrichs besonders davon, dass von den Rheinbacher Vereinen sich so gut wie keiner blicken ließ, obwohl jeder einzelne Vorsitzenden angeschrieben und eingeladen war. Lediglich der Spielmannszug sei mit einer größeren Abordnung erschienen, und auch Vertreter aus der Politik. Diesmal war das Mitbringen von eigenen Speisen und Getränken ausdrücklich erwünscht.

Diejenigen, die zum Rheinbacher Bürgerbrunch gekommen waren, verlebten einen Vormittag in gemütlicher Runde bei interessanten Gesprächen. Dazu sorgte die Dixieland-Formation „Willi & his Friends“ für die musikalische Unterhaltung und für gute Laune. Der Erlös gehe an kulturelle und soziale Projekte vor Ort, wobei der Stiftungszweck bewusst breit angelegt sei, um auf möglichst vielen Gebieten tätig werden zu können, so Vorstandsmitglied Erich Scharrenbroicher. Das Motto der Bürgerstiftung sei Programm: „Frage nicht, was Deine Stadt für Dich tun kann, sondern was Du für deine Stadt tun kannst.“ Mittlerweile habe sich das Stiftungskapital auf 110.000 Euro mehr als verdoppelt. Damit werden beispielsweise Musikschul-Stipendien für besonders begabte Nachwuchsinstrumentalisten gefördert. Nach den Sommerferien soll das erste eigene Projekt auf die Schiene gesetzt werden: An der Grundschule Bachstraße soll für die Drittklässler eine freiwillige „Arbeitsgemeinschaft Rheinische Sprache“ mit Heinrich Pützler als Chef etabliert werden.

Gute Laune herrschte bei den Besuchern des Vierten Rheinbacher Bürgerbrunches. Darunter auch Geburtstagskind Brigitte Emme (li.), die mit ihren Freunden nach dem Besuch des Glasmuseums ein wenig feierte. Foto: VJ

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