Band 16 der „Beiträge zur Geschichte der Stadt Rheinbach“
Rheinbachs Geschichte
Heinz Wilhelm Büttgenbach legt sein aktuelles Werk vor
Rheinbach. Die Aufarbeitung der Historie der Stadt Rheinbach schreitet weiter voran. Die Freunde des Archivs der Stadt Rheinbach legten jetzt die 16. Ausgabe der „Kleinen Reihe“ mit Beiträgen zur Geschichte der Stadt Rheinbach vor. Altbürgermeister und Ehrenbürger Heinz Wilhelm Büttgenbach hatte in fünfjähriger Detektivarbeit alles über „Die kommunale Verwaltung in der Stadt Rheinbach 1918-1946“ zusammengetragen. Auf 93 Seiten gibt er Einblicke in eine Zeit, über die es im Stadtarchiv so gut wie keine Dokumente gibt. Die waren nämlich bei einem verheerenden Feuer am 7. März 1945 samt und sonders verbrannt. Dadurch gingen unersetzliche Dokumente zur Rheinbacher Geschichte des 19. und der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts unwiederbringlich verloren. „Wir haben im Grunde genommen gar nichts mehr“, bestätigt auch Stadtarchivar Dietmar Pertz, der die Redaktion des Büchleins übernommen hat.
Aufs Hilfsquellen angewiesen
Büttgenbach war daher auf Hilfsquellen wie Zeitungen und Festschriften sowie Mitteilungen von Rheinbacher Bürgern angewiesen, um die fraglichen Namen und Daten fehlerfrei zu ermitteln. Nach wie vor ist das Stadtarchiv daher an Informationen, Dokumenten und Bildern jeglicher Art zu dieser Zeit zwischen 1850 und 1950 stark interessiert, um noch mehr Licht in die Geschichte der Glasmetropole zu bringen. Das Büchlein ist zum Preis von 7,50 Euro im Stadtarchiv oder im Buchhandel mit der ISBN 978-3941069-36-7 erhältlich.
