Rias Fundgrube in Adenau unterstützt First Responder im DRK
Adenau. Für eine großzügige Unterstützung der First Responder dankte der 1. Vorsitzende des DRK-Ortsvereins Adenau, Hermann-Josef Romes, der Teamleiterin von Rias Fundgrube, Ria Braun. Die Fundgrube unterstützt die First Responder mit 4.000 Euro, „das ist der bisher höchste Spendenbetrag“, dankte Hermann-Josef Romes herzlich.
Das gemeinnützige Kaufhaus, in dem jeder einkaufen kann, ist aus einer Initiative namens „Ich bin dabei“ der rheinland-pfälzischen Landesregierung und der Verbandsgemeinde Adenau entstanden, sie wurde vom damaligen Jugendpfleger und Leiter des Generationenbüros mit Schwerpunkt Jugendarbeit, Jürgen Schwarzmann, moderiert. Nachhaltigkeit war ein Motiv für die Gründung der Initiative, man müsse nichts wegwerfen, was weiterverwendet werden kann. Dies gilt insbesondere für Kleidung oder Haushaltswaren, die für geringes Geld weiter nützliche Dienste leisten und Freude bereiten können. Alles ist sauber und einwandfrei. Nicht nur sozial Bedürftige, jedermann/-frau kaufen gerne in dem sehr gut sortierten Laden, der ein vielfältiges Warenangebot bereithält. „Wir sind ein engagiertes und hochmotiviertes Team“, lobt Ria Braun ihre Mitstreiterinnen.
Rias Fundgrube ist ein eingetragener gemeinnütziger Verein, er wird von Ehrenamtlichen betreut, die Erträge werden grundsätzlich für soziale Zwecke eingesetzt. Mehr als 70.000 Euro konnten seit der Gründung am 15. Juli 2015 bereits eingesetzt werden. Die Erträge werden für soziale Projekte und Einrichtungen gespendet. Unterstützt wurden bislang z.B. Kindergärten und Schulen, jeweils für bestimmte Projekte, auch die Jugendfeuerwehr der Verbandsgemeinde Adenau, das Frauenhaus des Kreises Ahrweiler, das Hospiz. Der gemeinnützige Verein war auch an der Flutopferhilfe im Jahre 2021 beteiligt.
Die First Responder sind Ersthelfer. Sie sollen und können den Rettungsdienst nicht ersetzen. Ehrenamtlich tätig, kommen sie im Rahmen der „Zufallsbereitschaft“ zum Einsatz, sie werden bei Notfällen über das System Rettungsalarm zeitgleich mit dem Rettungsdienst alarmiert, über die Rufnummer „112“. In neun Ortsvereinen des DRK im Kreis Ahrweiler wurde die Organisation Ersthelfer als freiwillige, ehrenamtliche Dienstleistung aufgebaut. Aufgabe ist es die therapiefrei Zeit zwischen dem Eintritt des Notfalles und der Disposition durch die Leitstelle bis zum Eintreffen des Rettungsmittels zu organisieren und qualifizierte „Erste Hilfe“ zu leisten. Dazu zählen auch die Durchführung lebensrettender Sofortmaßnahmen, die Verkürzung der Hilfsfrist kann lebensrettend sein. Nach dem Eintreffen des Rettungsdienstes können die Ersthelfer ggfs. zu dessen Unterstützung behilflich sein.
Ein First Responder ist eine mindestens in erweiterter Erster Hilfe und in der Regel grundlegend sanitäts- oder rettungsdienstlich ausgebildete Person. Sie hat einen qualifizierten Sanitätslehrgang absolviert, nimmt auch an Fortbildungsveranstaltungen im Sanitätsdienst teil. Die Kosten der Sachausstattung und der Aus- und Fortbildung werden über die örtlichen Organisationen des DRK bestritten, hierbei sind Spendengelder, wie die oben erwähnte, eine wertvolle Hilfe.
Der Ortsverein Adenau ist bemüht First Responder flächendeckend zu etablieren und diese in die Arbeit des DRK einzubinden. In einigen Regionen sind erfreulich zahlreiche Ersthelfer vorhanden, in anderen mit teils eher noch lückenhafter Abdeckung bekunden jetzt zahlreiche Personen Interesse. Die Sensibilität für das Therma ist nicht zuletzt durch die Schließung des Adenauer Krankenhauses gestiegen, auch die Kommunen schenken dem Thema zunehmend Bedeutung. Informationen gibt der Ortsverein Adenau des DRK gerne: info@drk.adenau.de
