Rock am Sumpf lockte zahlreiche Besucher nach Thür
Thür. Wieder einmal strömten am vergangenen Samstagabend unzählige Besucher zum Thürer Dorfplatz, um beim 10. Benefizkonzert der Kirchengemeinde St. Barbara Mendig (Ehemals Pfarreiengemeinschaft Mendig) „Rock am Sumpf“ dabei zu sein. Nicht nur für die Thürer, sondern auch für zahlreiche „Stammgäste“, die zum Teil von weither angereist waren, ist die rockige Musikveranstaltung, die aus dem 2014 von Sandra Dietrich-Fuchs initiierten Firm-Projekt entstand, eine liebgewonnene Tradition geworden. Stellvertretend für das gesamte Orga-Team begrüßten Eva Marie Heuft und Tim Fuchs die Ehrengäste: VG-Bürgermeister Jörg Lempertz (Schirmherr), Annette Moesta (MdL), Marko Boos (ab 2025 neuer Landrat), Wolfgang Treis (ehemaliger Schirmherr und Präsident der SGD Nord), die Bürgermeister Achim Grün (Mendig) und Stefan Zepp (Bell) sowie Bürgermeisterin Corinna Behrendt Kottenheim).
„Ich bin sehr dankbar, dass diese Veranstaltung keine Eintagsfliege ist, sondern ein Erfolgsprojekt, welches bei den Einnahmen für einen guten Zweck schon fast Geschichte schreibt, denn dem Organisationsteam um Sandra Dietrich-Fuchs ist es gelungen, in den vergangenen 10 Jahren über 50.000 Euro an Spendengeldern einzusammeln“, so der Schirmherr von Rock am Sumpf 2024, VG-Bürgermeister Jörg Lempertz in seiner Begrüßungsansprache. Weiter betonte er: „Ich freue mich besonders, dass in diesem Jahr die kompletten Einnahmen an das Café Kunterbunt in Mendig und an die Aktion der Johanniter Unfallhilfe, „Helfen mit Herz“ gespendet werden, da beide Organisationen sehr viel Gutes leisten!“ Der Schirmherr ermunterte die Besucher dazu, nicht nur die Spendenbändchen für je 4,00 Euro käuflich zu erwerben, sondern auch für guten Umsatz beim Essen und Trinken zu sorgen, damit auch in diesem Jahr der Spendenbetrag wieder möglichst hoch ist. Im vergangenen Jahr konnte unter der Schirmherrschaft von Wolfgang Treis, Präsident der SGD Nord, die stolze Summe von 6200,- Euro an die „Elterninitiative krebskranker Kinder Koblenz e.V“ überwiesen werden.
Die gesamte Planung und Durchführung des Events mit Kultstatus wurde –ebenso wie in den Vorjahren-vom Orga-Team übernommen. Ob Dienst im Getränkewagen oder Essenausgabe, bzw. Auf- und Abbau – alles wird in Gemeinschaftsarbeit erledigt. Unterstützt wurden die Ausrichter selbstverständlich auch von Sandra Dietrich-Fuchs, die immer da auftauchte, wo es gerade mal „hakte“.
Auch in diesem Jahr ist es dem Orga-Team gelungen, vier sehr gute Musikgruppen aus der Region für das Benefizkonzert zu gewinnen.
Während „Wooden Porcelain“, eine seit 2022 aktive Band aus Koblenz in der Besetzung: Philipp Becker (Gitarre), Almin Krupic (Bass), Noah Waldecker (Schlagzeug) und Steffen Litzinger (Lead Vocals) die Stimmung auf dem Dorfplatz mit melodischem und emotionalem Alternativ-Rock erfolgreich vorwärmte, wurde die inzwischen über die Region hinaus bekannte Gruppe „Badeverbot“ bereits mit großem Applaus begrüßt. Die deutschsprachige Rock- und Alternative-Band aus Lahnstein steht seit 2019 für eingängige Melodien und Texte. Bemerkenswert die facettenreiche Stimme des Leadsängers Philipp Steinert, dessen gesangliches Spektrum von Pop bis Grunge nichts außen vor lässt. Stimmliche Verstärkung boten Daniel Herrenkind und Yannic Bröder, die mit ihrem Backgroundgesang das Gesamtbild abrundeten.
Einen tollen Überraschungsmoment erlebten die inzwischen auf Temperatur gekommenen Besucher beim Auftritt der ebenso bekannten wie erfolgreichen Band „RedDot“, die sich 2014 parallel zu Rock am Sumpf von einer frischen Schülerband zur vielfarbigen Coverband entwickelte und mit ihren leidenschaftlichen Interpretationen ihre eigenen Rock- und Pop-Helden verehrt. Ihre Songs von Größen wie Bob Dylan, Killers oder Coldplay wurden von der zauberhaften Sängerin Theresa Ellerich und Max Hagen an der Leadgitarre, (Bass-), Hannes Heuft als „lebende Stimmgabel“, Jule Schumacher (Piano) und Noah Waldecker (Schlagzeug) hinreißend interpretiert. Als dann jedoch zur Überraschung aller Anwesenden insgesamt sechs Musiker des „ChaosOrchester“ Weibern“ die Bühne vor der alten Dorfscheune stürmten und einige Darbietungen von RedDot mit fetzigen Bläserrhythmen begleiteten, explodierte die Stimmung auf dem Dorfplatz und der tosende Beifall wollte kein Ende nehmen. Zum Abschluss des wieder einmal unvergesslichen Abends gaben die „Kabujus“ (Katholische Burschenjugend) die Ehre. Die Band wurde anlässlich des von der „Kamäju“ (Katholische Mädchenjugend) initiierten vorweihnachtlichen Mendig „Feuerzauber in Pasturschs Joarten“ gegründet. Mit deutschen Partyklassikern und karnevalistischen Ohrwürmern animierten Schorsch (Gesang), Manu (Schlagzeug), Stefan (Akkordeon), Sebi (E-Gitarre), Andy (Gitarre und Keyboard sowie Johannes (Bass) die begeisterten Zuhörer zum Mitsingen. FRE
Das Orga-Team von Rock am Sumpf freute sich, dass so viele Ehrengäste nach Thür gekommen waren.
Die Spendenbändchen fanden großen Anklang.
Gemeinsam mit Ortsbürgermeister Lukas Ellerich gelang dem Schirmherrn Jörg Lempertz der Fassanstich auf Anhieb.
Als gelungene Überraschung des Abends waren sechs Musiker des „ChaosOrchester Weibern“ nach Thür gekommen, um die beliebte Band „RedDot“ mit fetzigen Klängen zu begleiten.
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